Donnerstag, 24. September 2015

[Rezension] Die Welt ist kein Ozean von Alexa Hennig von Lange



Bildquelle: cbt Verlag

Broschiert: 352 Seiten 
Verlag: cbt
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3570162966 
ISBN-13: 978-3570162965 
Empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

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Inhalt:

Franzi macht ein Praktikum in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche. Dort lernt sie den traumatisierten Tucker kennen. Nach einem schrecklichen Erlebnis redet er nicht mehr. Doch Franzi spürt eine Verbundenheit zwischen Tucker und ihr. 

Meine Meinung:
"Die Welt ist kein Ozean" hat mich anfangs süchtig gemacht. Immer wieder habe ich das Buch in die Hand genommen. 

Franzi lebt in einem wohlbehüteten Elternhaus auf. Um dem zu entfliehen, entscheidet sie sich für ein Praktikum in einer psychiatrischen Anstalt für Jugendliche. Franzi ist zielstrebig, nett und offen. Sie spielt leidenschaftlich und perfekt Klavier. Franzi möchte unbedingt das Stipendium für Australien bekommen. Doch dann lernt sie Tucker kennen. 

Er ist traumatisiert und spricht mit niemandem. Das schon seit Jahren. Natürlich wollte ich sofort wissen, was mit Tucker passiert ist, warum keiner mehr zu ihm durchdringt. Außerdem wollte ich mehr vom Leben der Jugendlichen in dieser Anstalt erfahren, doch leider wird hier an Infos gespart. Das fand ich mehr als schade. Man bekommt immer nur kurze Ansätze von den Patienten zugeworfen, doch eine Verbindung für mich als Leser, entsteht nicht. 

Franzi schafft es, dass Tucker sich immer mehr in den Klinikalltag integriert. Was an ein Wunder gleicht. Leider fand ich, dass alles viel zu schnell und einfach ging. Jahre versuchen es alle aber Franzi schafft es in ziemlich kurzer Zeit. Obwohl Tucker nicht spricht, schafft er es, einiges an Emotionen rüberzubringen, was ich sehr schön fand. 

Doch leider muss ich sagen, dass ab Mitte des Buches diese Sucht die ich anfangs nach dieser Geschichte hatte, abflaute. Man erfährt was Tucker wiederfahren ist, man erahnt, wie die restliche Handlung ablaufen wird. Oft habe ich mich über Reaktionen und Handlungsweisen geärgert.
Wichtig in „Die Welt ist kein Ozean“ ist die beste Freundin von Franzi. Doch leider konnte ich nicht viel mit ihr anfangen. Sie ist sehr ichbezogen und kühl. Doch nach einer gewissen Zeit erfährt man ein wenig mehr über sie und warum sie so ist, wie sie eben ist. 

Wer das Buch „Ach wie gut, dass niemand weiß“ von der Autorin noch lesen möchte, sollte dies zuerst machen, denn es werden einige wichtige Szenen aus dem Buch angesprochen.
Die Kombination aus schweren Erlebnissen und was Liebe alles Erreichen kann hat mir ganz gut gefallen. Doch zum Schluss war mir ein wenig zu viel des Guten. 

Fazit: 

„Die Welt ist kein Ozean“ von Alexa Hennig von Lange hat mich anfangs sehr in seinen Bann gezogen. Doch leider flaute das sehr schnell ab. Der Alltag in der psychiatrischen Klinik hätte für mich mehr behandelt werden können. Die Liebe zwischen Tucker und Franzi berührt zwar aber alles geht viel zu einfach und schnell. Trotzdem ist es ein schönes Jugendbuch für zwischendurch.

 (Ich gebe dem Buch 3 von 5 Feen).

Kommentare:

  1. Danke für deine Meinung - ich habe das Buch schon auf der "Merkliste" gehabt. Doch nunmehr denke ich, werde ich es nicht lesen.
    Liebe Grüße Hanne

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  2. Schade dass es dir nicht gefallen hat. Ich fand das Buch gut, aber so unterschiedlich sind Geschmäcker halt und das ist gut so

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  3. Hei c:
    Das Buch steht schon lange auf meiner WuLi! Ich hatte bisher nur gutes gehört, du stimmst mich nachdenklich :D Was im Anbetracht meines riesig vor mir aufragenden SuBs echt nichts Schlechtes ist :D Hast du eigentlich schon bei meinem Gewinnspiel mitgemacht? Falls nicht, schau doch mal vorbei, ich würde mich riesig freuen: walkingaboutrainbows.blogspot.de

    Ganz viele liebe Grüße, Michelle ☼♥

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