Sonntag, 25. Januar 2015

[Aktion] Mehr Aufmerksamkeit für bestimmte Bücher, Buchstabengeflüster stellt vor!

Hallo zusammen,

ich werde jetzt versuchen jeden Sonntag ein Buch vorzustellen. Es ist immer wieder spannend, welche Bücher mir die Blogger aussuchen.
Heute ist Buchstabengeflüster an der Reihe!


www.buchstabengefluester.blogspot.de




Stelle uns das Buch vor, dass mehr Aufmerksamkeit verdient hat:
In Sonntags bei Tiffany lernt man zunächst die 8-jährige Jane und ihren besten Freund Michael, der unsichtbar ist, kennen. An ihrem 9. Geburtstag muss er Jane verlassen, die außer ihm keine richtigen Freunde hat.
Über 20 Jahre später ist Jane erwachsen, kann die Freundschaft zu Michael aber nicht vergessen. Jane ist nicht zufrieden mit ihrem Job, der ihr jedoch Spaß macht, die Beziehung zu ihrem Freund ist alles andere als perfekt und sie steht noch immer unter dem starken Einfluss ihrer Mutter. Und dann denkt sie, in der Menschenmenge ihren ehemaligen unsichtbaren Freund Michael aus Kindheitstagen zu sehen...

Wie bist Du selber darauf aufmerksam geworden?
Im Thalia in meiner Studienstadt gibt es selten Mängelexemplare und wenn, dann muss ich dort unbedingt stöbern. In einer dieser Grabbelkisten habe ich "Sonntags bei Tiffany" entdeckt. Das wunderschöne Cover (die Taschenbuchausgabe) hat mich mit seinen sanften Türkistönen in seinen Bann gezogen. Der Klappentext klang dann noch nach einer wunderbaren Liebesgeschichte, also musste es unbedingt mit!

Was hat Dir besonders gut an dem Buch gefallen?

Die Atmosphäre! James Patterson hat einen wirklich tollen Schreibstil. Er kann Situationen und die Gefühle der Protagonisten wunderbar beschreiben, sodass man sie immer nachempfinden kann. Außerdem ist die Beziehung zwischen Jane und Michael etwas ganz Besonderes. Die beiden sind sehr vertraut miteinander.

Gibt es eine Rezension zum Buch?

http://buchstabengefluester.blogspot.de/2014/12/rezension-sonntags-bei-tiffany-von.html

Warum sollte man das Buch deiner Meinung nach unbedingt lesen?
Sonntags bei Tiffany ist etwas Besonderes! Der Schreibstil und die Beziehung zwischen Jane und Michael sind so wunderbar, dass es jeder von euch erleben muss. Für alle, die sehr gerne Liebesgeschichten oder Romane über das Leben lesen, ist dieses Buch definitiv ein Muss ;)

Bildquelle: Page & Turner Verlag
Klappentext:
Manchmal ist das Glück nur einen Flügelschlag entfernt
Als einsames kleines Mädchen hatte Jane einst einen treuen Freund und Begleiter: Michael. Doch Michael, unsichtbar für alle anderen Menschen, musste sie an ihrem neunten Geburtstag verlassen, so will es ein ehernes Himmelsgesetz.
Dreiundzwanzig Jahre später führt Jane ein zutiefst unglückliches Leben. Ihr anstrengender Beruf füllt sie nicht aus, die Beziehung zu ihrem Freund Hugh ist nur noch eine Farce. Da trifft sie eines Tages auf einen Mann, von dem sie sich sofort angezogen fühlt. Und dieser Mann trägt den Namen Michael... 
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Donnerstag, 22. Januar 2015

[Rezension] Die Unbarmherzigen von Danielle Vega



Bildquelle: bloomoon Verlag

Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: bloomoon (8. August 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3845807237 
ISBN-13: 978-3845807232 
Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre 
Originaltitel: The Merciless

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Inhalt: 

Sofia ist neu an der Schule und verwundert, als die beliebte Riley sie mit in die Mädchenclique aufnimmt. Diese besteht aus Riley, Alexis und Grace. Brooklyn gehörte früher auch mal dazu, doch sie ist vom rechten Weg abgekommen. Das will die Clique ändern und Brooklyns Seele mit grausamen Ritualen retten. 

Meine Meinung: 

"Die Unbarmherzigen" ist in der Ich-Form von Sofia geschrieben. Diese ist gerade neu auf der Schule. Als sie eine tote enthauptete Katze findet, merkt das Riley und nimmt sie danach in ihre Clique auf. Sofia ist schon oft umgezogen und auf neuen Schulen gewesen, doch so schnell hat sie noch nie Anschluss gefunden. 

Mit der Katze fangen schon die ersten Grausamkeiten des Buches an. Es ist auf keinen Fall was für schwache Nerven. Es fließt sehr viel Blut. Kaum vorstellbar, dass eine so gläubige Mädchenclique zu so etwas fähig ist, und wir hier im allgemeinen von einem Jugendbuch sprechen.

Die Clique befindet sich in einem verlassenen Haus, zusammen mit der vom wegabgekommenen Brooklyn. Diese wollen sie retten. Das geschieht mit widerlichen Ritualen. Hier nimmt Danielle Vega kein Blatt vor den Mund. Denn sie beschreibt nicht nur die Umgebung sehr detailliert, sondern auch die ekelhaft blutigen Stellen werde so gut beschrieben, dass man alles bildlich vor Augen hat. Sofia ist eigentlich gegen dieses ganze blutige Theater, doch so wirklich kommt sie nicht gegen Riley an. Sie ist ihr immer einen Schritt voraus, manchmal fand ich das schon sehr übertrieben, da Riley alles wusste. Also bleibt Sofia nichts anderes übrig als mitzumachen. 

Danielle Vega bringt unheimlich viel Spannung in ihre Szenen und ich klebte förmlich an den Seiten. Ich wurde immer schneller mit dem Lesen, um zu wissen, was als Nächstes passiert, obwohl einige Stellen wirklich sehr ekelhaft waren. 

Ich will auf die Geschichte an sich gar nicht groß eingehen und zu viel verraten. Auf jeden Fall ist es sehr erschreckend, was in diesem Haus passiert ist. 

Leider erfahren wir nicht wirklich viel von den Mädchen. Nur ihre Geheimnisse, die sie vor Gott beichten wollen. Denn alle sind sie sehr gläubig. Ich hätte gerne noch viel mehr von den Mädchen erfahren. 

Bis zu einem gewissen Punkt war die Geschichte voller Spannung und ich hielt ab und zu den Atem an. Habe mitgelitten und bin zusammengezuckt. Alles kam glaubhaft rüber. Doch was das Ende angeht, bin ich sowas von enttäuscht. Das hat die ganze Geschichte für mich ruiniert. Ich konnte nur noch den Kopf schütteln und war wirklich entsetzt. Wirklich schade …

Fazit: 

„Die Unbarmherzigen“ ist nichts für schwache Nerven. Danielle Vega sorgt für viel Spannung und detaillierte grausame Rituale. Es fließt eine Menge Blut. Doch leider hat der Schluss für mich die ganze Geschichte ruiniert.

 (Ich gebe dem Buch wegen des Endes nur 3 von 5 Feen).

Sonntag, 18. Januar 2015

[Aktion] Mehr Aufmerksamkeit für bestimmte Bücher, Leseengels Buchblog stellt vor

Hallo zusammen,

es ist endlich mal wieder so weit. Die nächste Bloggerin hat meinen Fragebogen ausgefüllt und stellt uns ein Buch vor, das viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat.

Bei dieser Aktion kann jeder teilnehmen. Wer also gerne meinen Fragebogen ausfüllen möchte, braucht mir nur zu schreiben. Ich freue mich über jeden ausgefüllten Bogen :-)

http://leseengelsblog.blogspot.de/


Stelle uns das Buch vor, das mehr Aufmerksamkeit verdient hat:

"Das Leben das man wählt" von Sandra McKnee, dieses Buch berührt einen einfach. Theresa ist Ende 20 und hat eigentlich alles was sie sich immer erträumt hat. Doch sie ist nicht immer glücklich, manchmal unzufrieden mit ihrem Mann und genervt von ihren 2 Kindern. Also beschließt sie zu ihrer Freundin nach Irland zu reisen. Diese plant eine Rundreise mit ihr. Schon am ersten Abend im Pub lernt sie einen faszinierenden Mann kennen...

Wie bist du selber drauf aufmerksam geworden:

Das kann ich leider nicht mehr so genau sagen, ich glaube indem ich amazon nach Büchern durchforstet habe, die in Irland spielen. Kann aber auch durch etwas anderes drauf gestossen sein, sicher bin ich mir nicht mehr.

Was hat dir besonders gut an dem Buch gefallen:

Hmm, eigentlich alles, das Buch hat mir von vorn bis hinten gefallen. Mir hat es sehr zugesagt, dass dieses Buch in Irland spielt und man so noch ein wenig über das Land erfährt. Die Liebe welche die Autorin für das Land empfindet, kann man beim Lesen förmlich spüren. Und auch die Flucht von Theresa konnte ich lange Zeit gut nachempfinden.
Bildquelle: Homepage der Autorin
Gibt es eine Rezension zu dem Buch:

Ja http://leseengelsblog.blogspot.de/2013/10/sandra-mckee-das-leben-das-man-wahlt.html

Warum sollte man das Buch deiner Meinung nach unbedingt lesen: 

Einfach weil es den Leser in ein anderes Land entführt, über das eigene Leben nachdenken lässt und man beim Lesen vielleicht auch merkt, dass vieles gar nicht so schlimm ist wie man denkt. Ich habe mich beim Lesen einfach sehr wohl gefühlt, konnte die Wärme der Einheimischen spüren.
Jeder der also Irland faszinierend findet sollte dieses Buch gelesen haben.


Hier geht es zur Homepage der Autorin: *klick*

Klappentext: 

Theresa Winter hat bereits mit Ende 20 alles erreicht, was sie schon als kleines Mädchen für sich erträumte. Zusammen mit ihrem Mann Leo und den beiden Kindern Milla und Tom führt sie ein ruhiges Leben auf dem Lande. Um ihrer Alltagsroutine als Hausfrau und Mutter zu entfliehen, beschließt sie, für einige Tage allein nach Irland zu fliegen, um ihre beste Freundin Lena zu besuchen. Dort trifft sie in einem Dubliner Pub auf den Freigeist und Lebenskünstler Ian Cordes, wodurch ihr Leben eine unerwartete Wendung nimmt.


Freitag, 16. Januar 2015

[Rezension] Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan



Bildquelle: FJB Verlag

Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 5 (24. März 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3841422195 
ISBN-13: 978-3841422194 
Originaltitel: Every Day

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Inhalt:

A steckt jeden Tag in einem anderen Körper. Egal ob Mädchen oder Junge, erst beim Erwachen erfährt er, in wessen Körper er steckt. Eigentlich versucht A sich nicht in das Leben einzumischen, in dem er gerade steckt, bis er sich in Rhiannon verliebt. Doch hat diese Liebe überhaupt eine Chance?

Meine Meinung: 

David Levithan hat für mich mit seinem Werk „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ etwas Besonderes erschaffen. Der Schreibstil ist locker und in der Ich-Form von A, so nennt er sich selber, geschrieben. Die Kapitel sind kurz, was mir persönlich immer sehr gut gefällt. 

Wir erfahren, wie sich A am Anfang gefühlt hat, immer eine neue Familie zu haben, keine eigene zu besitzen und was er für Ängste hatte. Es muss ein schreckliches Gefühl sein, nirgends dazuzugehören und immer auf sich gestellt zu sein. Keine richtige Wärme und Liebe zu bekommen, sondern immer nur das, was eigentlich für andere bestimmt ist. Doch A hat sich irgendwann damit abgefunden. 

Doch als A Rhiannon kennenlernt, kann er sie einfach nicht vergessen. Der Tag am Meer mit ihr zusammen hat alles auf den Kopf gestellt, oder eher gesagt As Gefühle. Denn er hat sich in Rhiannon verliebt. Er sucht immer wieder den Kontakt zu ihr, egal, in welchem Körper er steckt. Irgendwann vertraut er sich ihr sogar an. Seit dieser Zeit versuchen sie immer einen Weg zu finden, um sich sehen zu können. Doch das klappt nicht immer so gut, denn A weiß nie, wo er sich befinden wird und in welcher seelischen Verfassung er steckt. Die Anziehung zwischen den beiden ist stark, doch sie wissen es kann so nicht funktionieren und trotzdem wollen sie nicht ohne den anderen. 

„In letztendlich sind wir dem Universum egal“ geht es aber nicht nur um die Liebe der Beiden, auch wenn sie im Vordergrund steht. Wir lernen auch die Personen kennen, in denen A steckt und diese haben teilweise wirkliche Probleme. Es werden einige Probleme von Jugendlichen aufgegriffen. Wir lernen ihre Gefühlswelt und ihre Sorgen kennen. Manche haben schwere Schicksale erlitten, andere werden wegen des Äußeren gemobbt, und andere hingegen sind einfach nur gemein. Es sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten. Ich fand Themen wie Homosexualität und das Gefühl im falschen Körper zu stecken sehr gut. Obwohl wir nur einen Tag im Körper einer Person erleben, kann man an diesem Tag schon einiges herausfinden. Manche wurden mehr beschrieben, andere weniger. Teilweise fand ich es sehr tiefgründig. 

Ich war selber immer gespannt, wo A sich als Nächstes befindet. Einmal erregt A sogar Aufsehen weil ein Junge, in dem er zuvor gesteckt hat, meint er wäre vom Teufel besessen gewesen. Dadurch lernt A einen Pastor kennen, der genau zu wissen glaubt, was A ist. Diese Passage hätte für mich allerdings wegfallen können denn das fand ich nicht ganz so passend. 

Der Schluss hat mich wirklich mitgenommen und sehr berührt. 

Fazit: 

In „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ von David Levithan steckt so viel mehr als ein typischer Jugendroman, der mit Liebe gespickt ist. Hier erfahren wir so einiges über Gefühle von Jugendlichen. Ein Buch, das tiefgründiger als erwartet war. Eine klare Leseempfehlung.

 (Ich gebe dem Buch 5 von 5 Feen).

Samstag, 10. Januar 2015

[Rezension] Nimm das Glück in beide Hände von Antje Szillat



Bildquelle: Aufbau Verlag


Taschenbuch: 270 Seiten 
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (6. Oktober 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 374663055X 
ISBN-13: 978-3746630557

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Inhalt: 

Clara Obermueller mit ue lebt im Chaos. Ihre beide Kindergartenkinder spielen verrückt, ihr Hund macht wie immer was er will. Die beste Freundin hat nur noch ihre Verliebtheit im Kopf und ihr Mann ist kaum da. Dazu taucht plötzlich das Schwiegermonster auf und will ihr eine Affäre anhängen. Zudem ist Clara auch noch in anderen Umständen. Wie soll sie dieses Chaos in den Griff bekommen?

Meine Meinung:

„Nimm das Glück in beide Hände“ von Antje Szillat hat mich von Anfang an in Leichtigkeit versetzt. Denn als Leser wird man sofort in Clara Obermuellers Leben katapultiert und schon auf den ersten Seiten sind die Lacher vorprogrammiert. Antje Szillat schreibt alle ihre Bücher, mit sehr viel Liebe und einer gewissen Prise Humor, dass man gar nicht anders kann, als diesen Schreibstil zu lieben. Diesen bleibt sie sich auch immer treu. 

Ich konnte mich von meinem Alltag ein wenig lösen und ganz in Claras Leben eintauchen. Clara ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Vielleicht weil sie eine Freundin sein könnte oder auch die Nachbarin. Eine Person aus dem Leben gegriffen.
Clara muss sich mit so einigen Dingen rumärgern, aber trotzdem behält sie einen klaren Kopf. Manchmal verschaukelt sie sich ein wenig selber und nimmt einige Situationen mit Humor. Da wo andere schon die Hände über den Kopf geschlagen hätten, lässt sich Clara nicht unterkriegen, sie ist eine starke Persönlichkeit. Eine Frau, die weiß, was sie will. 

Dem Leser wird hier klar gezeigt, dass man trotz Familie und Chaos seinen Traum eine Chance geben sollte. Dass man manchmal einfach mit dem Risiko spielen muss, um sein Glück zu finden. Zupacken, wenn es sich ergibt, ohne lange zu überlegen. 

In dieser Geschichte passt einfach alles, die Charaktere, der Schreibstil. Alles wirkt so harmonisch und stimmig. Es gibt so viele Gründe, um „Nimm das Glück in beide Hände“ zu lesen, aber ich sag es euch: MACHT ES! Ihr werdet nicht enttäuscht. Ich hätte noch viel mehr von Clara lesen können, also einziger Kritikpunkt, das Buch war zu kurz ;-). 

Fazit: 

„Nimm das Glück in beide Hände“ glänzt nicht nur mit einer sympathischen Clara Obermueller als Protagonistin. Antje Szillat legt auch einen lockeren Schreibstil und viel Leichtigkeit in ihre Geschichte. Ein Buch voller Glück, trotz Chaos im Leben. Wie aus dem Leben! 

 
(Ich gebe dem Buch 5 von 5 Feen).


Freitag, 9. Januar 2015

???Frage-Freitag???


Hallo zusammen,

endlich ist es mal wieder so weit. Ich stelle euch eine Frage. Die Frage habe ich erst vor kurzem auf meiner Facebook-Seite gestellt aber trotzdem möchte ich sie auch hier nochmal stellen. Denn mir ist aufgefallen, jeder hat ein paar Rituale :-D.

Hier also meine Frage:

???Hast du irgendwelche Rituale 
bevor du ein Buch anfängst zu lesen???




Meine Antwort: 

Bevor ich ein buch anfange zu lesen schaue ich immer wie viele Seiten das Buch hat. Ich gucke auch immer wie viele Seiten bis zum nächsten Kapitel sind :-). 
Ich lese NIE den Klappentext wenn ich das Buch aus dem Regal nehme, ich finde das spoilert manchmal zu doll :-D. 

Ich bin gespannt wie ihr das macht. 

Eure
Vanessa

Freitag, 2. Januar 2015

[Rezension] Das Rachespiel von Arno Strobel



Bildquelle: Fischer Verlag

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596196949
ISBN-13: 978-3596196944

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Inhalt: 

Als Frank einen Umschlag mit einer Webadresse im Briefkasten findet, glaubt er an Werbung. Doch in Wirklichkeit wird er in ein Spiel verwickelt, wo es um Leben und Tot geht. Doch Frank glaubt nicht daran, bis er online miterlebt wie ein Mann von Ratten gefressen wird.
Ein Spiel ohne entkommen?!

Meine Meinung: 

Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich eine ganz andere Art von Spiel im Kopf gehabt. Wohl eher etwas das online betrieben wird. Doch schnell wird klar, das ist nicht der Fall. Nicht nur Frank ist ein Spieler, seine ehemals besten Freunde Manuela, Jens und Torsten gehören ebenfalls dazu. Sie wissen ganz genau, warum das so ist. Das Ganze liegt Jahre zurück. Um einen Einblick darin zu bekommen, gibt es immer wieder Rückblenden. Diese zeigen, wie fies Jugendliche sein können und was durch diese Gemeinheiten passieren kann. Ich persönlich liebe solche Rückblenden und fand diese auch am besten. 

Die damaligen Freunde sollen sich an einem Bunker treffen. Dort werden sie eingesperrt, sollen büßen, für das was sie damals getan haben. Der Bunker, unser Schauplatz, wird sehr düster, kalt und unheimlich von Arno Strobel beschrieben. Man spürt selber förmlich, wie man dort eingesperrt ist und Beklemmungen bekommt. Doch leider nimmt diese Atmosphäre bald ab, denn irgendwann fand ich den dunklen und spärlich beleuchteten Bunker langweilig. Keiner traut dem anderen und will die gestellten Aufgaben erfüllen. Denn nur so kommt man frei und kann seine Familie beschützen. Jeder will das Spiel gewinnen. Ein schrecklicher Gedanke für mich als Leser aber auch für die Spieler, denn man weiß, wenn die anderen schneller sind, hat man vielleicht verloren. 

In diesem Bunker passieren einige blutige und schreckliche Geschehnisse. Doch irgendwie fehlte mir der gewisse Nervenkitzel. Ich klebte nicht so sehr an den Seiten wie erhofft. Ich weiß nicht, ob es am Schauplatz an sich lag, oder weil ich mich nicht mit den Charakteren anfreunden konnte. Denn mit ihnen wurde ich leider auch nicht warm, was natürlich eine große Rolle spielt. Vielleicht kam die Geschichte aus dem Grund nicht ganz so gut bei mir an, was natürlich reine Geschmackssache ist. 

Fazit: 

"Das Rachespiel" von Arno Strobel beginnt spannend. Anfangs war der Bunker unheimlich und kalt, doch bald langweilte mich der Schauplatz. Zu den Charakteren habe ich leider auch keinen Zugang gefunden. Aus diesem Grund habe ich die Geschichte wohl eher distanziert gelesen und konnte nicht ganz bei mir Punkten. 


(Ich gebe dem Buch 3 von 5 Feen).