Freitag, 19. Juni 2015

[Rezension] Wild Cards – Das Spiel der Spiele von George R. R. Martin & Co.



Bildquelle: Penhaligon Verlag



Broschiert: 544 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag (25. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764531274
ISBN-13: 978-3764531270
Originaltitel: Wild Cards - Inside Straight
Übersetzer: Simon Weinert









Inhalt: 

Die Castingshow American Hero will den größten Helden finden. Es gibt einige Kandidaten dafür mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Wer wird dieser Held und bekommt somit viel Ruhm und Ansehen? Vielleicht Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwören kann? Oder doch Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann? Man kann gespannt sein.

Meine Meinung: 

An „Wild Cards – Das Spiel der Spiele“ haben neun Autoren mitgewirkt. Meiner Meinung nach einfach zu viele. Man merkt, dass jeder seinen eigenen Schreibstil hat. Was natürlich gut ist, da jeder individuell ist und man als Leser merkt, dass es eben verschiedene Autoren sind. Bei manchen habe ich aufmerksam gelesen, klebte an den Seiten. Die unterschiedlichen Charaktere fand ich sehr gut ausgearbeitet. Doch leider konnte mich die Mehrheit der Geschichte nicht fesseln. Ich habe automatisch unaufmerksamer gelesen, vielleicht somit auch wichtige Teile überlesen. Manchmal fand ich es sogar unheimlich langweilig und war kurz davor das Buch abzubrechen.

Wie ihr merkt, konnte mich „Wild Cards – Das Spiel der Spiele“ nicht überzeugen. Es begann alles mit einer Castingshow, als Leser lernt man die Personen mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten kennen. Die Helden werden in Teams aufgeteilt und wohnen zusammen. Sie müssen Aufgaben bestehen und die Zuschauer sind natürlich dabei. Danach wurden immer wieder welche rausgewählt. Diese wohnten nach der Show ebenfalls zusammen.

Die Aufgaben, welche die Teams erfüllen mussten, waren manchmal spannend. Andere dagegen haben mich kaum interessiert und waren in meinen Augen bescheuert. Ich fand es sehr gut, wie die Fähigkeiten bei diesen Aufgaben zur Show gestellt wurden. Doch wirklich mitreißen konnte mich keiner dieser Aufgaben.

Gegen Ende hin wird es sehr politisch, auch wenn die Fähigkeiten dann wenigstens sinnvoll benutzt wurden. Es gab endlich einen richtigen Grund dafür. Hier wurde es natürlich etwas spannender. Doch in meinen Augen viel zu spät. Denn bis man da angekommen ist, befinden wir uns eben nur in einer Castingshow, die schon im realen TV langweilig und nervig sind.

Fazit: 

„Wild Cards – Das Spiel der Spiele" konnte mich leider nicht begeistern. Ich habe oft überlegt das Buch abzubrechen. Es gibt bestimmt viele Leser, denen es gefallen wird. Meinen Geschmack hat es leider nicht entsprochen.

 (Ich gebe dem Buch 2 von 5 Feen).

Kommentare:

  1. Hui, schade. Mir hat es wirklich gut gefallen, was mich ziemlich überrascht hat. :D Freu mich auch schon sehr auf den zweiten Teil, den ich zum Glück schon hier liegen habe. Aber letztendlich ist es wohl allgemein ein Buch das polarisiert hat. :)

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    1. Das freut mich, dass dir das Buch gefallen hat. Du hast recht, es polarisiert sehr.

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  2. Ich habe das Buch auch noch ungelesen im Regal stehen - und hoffe, daß es mir besser gefallen wird ;-)

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    1. Ich hoffe auch, dass es dir besser gefallen wird als mir :-).

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  3. Hi Vanessa,

    ich schleiche auch immer mal wieder um das Buch herum, vor allem weil ich DLvEuF so liebe von ihm, aber gut dass ich es bis jetzt hab sein lassen... Ich denke dass es mir wohl auch nicht gefallen dürfte!

    Glg
    Micha

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