Mittwoch, 23. Januar 2019

[Rezension] Im Kopf des Mörders – Toter Schrei von Arno Strobel

Bildquelle: Fischer Verlag




Taschenbuch Ausgabe:
352 Seiten
Verlag: Fischer
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3-596-70206-0



(Werbung da Rezensionsexemplar)

Für Kommissar Max Bischoff ist das schlimmste passiert, was er sich ausmalen konnte. Seine Schwester Kirsten wurde entführt. Der Entführer hat Max in seiner Hand, denn wenn er nicht das macht was er will, wird seine Schwester sterben.
Bischoff muss entscheiden, er oder seine Schwester?



Arno Strobel gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren und ich habe mich sehr gefreut „Im Kopf des Mörders – Toter Schrei“ vorab lesen zu dürfen.
Schon auf den ersten Seiten war ich mitten im Geschehen und wollte das Buch kaum zur Seite legen.

Dies ist der dritte Band rund um das Ermittler-Duo Max Bischoff und Horst Böhmer. Die Charaktere haben sich im Laufe der Zeit entwickelt, was natürlich dazu gehört aber trotzdem haben sie nicht ihre Charakterzüge verloren. Sie haben Wiedererkennungswert und das hat mir besonders gut gefallen. Insgesamt achtet Arno Strobel genauso darauf, dass die Umgebung gut beschrieben wird und man förmlich alles vor Augen hat.

In diesem Thriller findet sich Max Bischoff selber auf der Seite der Verdächtigen und muss um sein Leben bangen. Denn seine Kollegen wollen ihn festnehmen. Dadurch muss Bischoff immer auf der Hut sein, seine Alleingänge genau planen und schauen, wem er überhaupt vertrauen kann. Durch diese Hast und dieses Gefühl, bald schnappen sie dich, ist man selber während des Lesens im gewissen Rausch. Man fängt an schneller zu lesen, will endlich wissen, wer hinter alldem steckt. Dieser Nervenkitzel und die Spannung hält Arno Strobel die ganze Zeit aufrecht, für den Leser kaum aushaltbar. Dadurch rast man nur so durch die Geschichte.

Während des Lesens bekommt man immer kleine Einblicke vom Täter aber auch von Kirsten, die vermisste Schwester. Mir persönlich gefällt so was immer sehr gut. Der Mord des vorherigen Bandes wird kurz angerissen, aber auch wenn man diesen Teil vielleicht nicht gelesen hat, braucht niemand Angst haben gespoilert zu werden.

Immer wieder hat man einen Verdächtigen im Kopf. Verwirft es wieder und zweifelt an seine ersten Vermutungen. Irgendwann lag ich dann richtig, aber trotzdem konnte mich Arno Strobel am Ende überraschen.



„Im Kopf des Mörders – Toter Schrei“ von Arno Strobel konnte mich wieder vollends überzeugen. Für mich der beste Teil der Reihe. Spannung, Nervenkitzel und Action bis zum Schluss. Unbedingt lesen!

 
(Ich gebe dem Buch 5 von 5 Feen)

Sonntag, 6. Januar 2019

[Rezension] Holly und die Sache mit dem Wünschen von Kerstin Barth

Bildquelle: Amazon.de




Taschenbuch Ausgabe:
248 Seiten
Verlag: Books on Demand
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783752859904
ISBN-13: 978-3752859904
Ebefalls als eBook erhältlich




Holly wäre mit ihrem Leben rundum zufrieden wenn sie endlich ihre große Liebe finden würde. Silvester lässt sie eine Wunschrakete in den Himmel steigen und hofft so, auf ihren Traummann. Ihre Oma meldet Holly zu einer Kuppelshow an und widerwillig folgt sie dieser Idee. 


„Holly und die Sache mit dem Wünschen“ von Kerstin Barth ist eine kurzweilige Liebesgeschichte.

Kerstin Barth hat ihre Charaktere sehr schön gestaltet und ich mochte alle gerne. Insbesondere ihre Oma, die liebesvoll Oma Yoda genannt wird. Eine liebevolle Frau die ihre Enkelin sehr liebt.
Der Schreibstil ist flüssig und man liest die Geschichte in einen Rutsch.

Die Idee mit der Wunschrakete zu Silvester die Holly und auch ihre Freundin in den Himmel steigen lässt, fand ich recht niedlich. Genauso die Idee mit der  Kuppelshow. Dieser Teil hat mir am besten gefallen. Denn es kam authentisch und unterhaltsam rüber. Schade nur, dass dieser Teil so schnell zu Ende war.

Als Holly in Paris, der Stadt der Liebe ist, wird sie fast rund um die Uhr von einem Kamerateam begleitet. Das stört sie natürlich sehr und schon schleichen sie und Mr. Right, der irgendetwas zu verbergen hat, davon. Leider spürt man, dass  er was verheimlicht, nur Holly will es nicht so richtig wahr haben. Die Tage in Paris werden sehr schön beschrieben und ich mochte es, wie Holly und ihr Date sich anfreunden und gemeinsam die Stadt erkunden.

Die Auflösung mit dem Unbekannten fand ich Originell und mal was völlig anderes. Doch hier ging mir leider dann plötzlich alles zu schnell. Das Wiedersehen aus Gründen, die ich nicht richtig nachvollziehen konnte. Genauso wie die schnelle Anziehung und die Gefühle. Viel will ich hier nicht verraten aber wer das Buch gelesen hat, versteht hoffentlich, was ich meine. Hollys Stimmungsschwankungen fand ich manchmal auch ein wenig übertrieben und anstrengend aber trotzdem hat sie mein Herz erreichen können.
 

„Holly und die Sache mit dem Wünschen“ von Kerstin Barth ist eine nette Liebesgeschichte für zwischendurch. Obwohl mir nicht alles zugesagt hat, habe ich dennoch Holly gerne begleitet. Ich werde bestimmt den zweiten Teil „Holly und die Sache mit der Liebe“ lesen.


 
(Ich gebe dem Buch 3 von 5 Feen)