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Montag, 28. August 2023

[Rezension] Das St. Alex - Abendstern von Anne Lück (Band 3)








Bildquelle: Droemer Knaur Verlag

 

New Adult
Band 3 / 3
Seiten: 384
Verlag: Knaur TB
Autorin: Anne Lück
ISBN-13: 978-3-426-52999-7

(Werbung da Rezensionsexemplar)


  
Abendstern ist leider der dritte und damit letzte Band der St. Alex Krankenhaus Reihe von Anne Lück. Darüber bin ich sehr traurig und hätte mir noch weitere Teile gewünscht.

In diesem Band geht es um die junge Krankenschwester Maya, die von ihrer Station auf die Intensivstation für einige Wochen versetzt wird.
Sehr schön zeigt hier Anne Lück, wie anstrengend, emotional und verantwortungsvoll diese Arbeit auf einer solchen Station ist. Diese ist von Leid, aber auch Glück geprägt. Der Arbeitsalltag kommt hier nicht zu kurz und gibt einen grandiosen Einblick, der einem oft zu Herzen geht.

Maya ist eine lebensfrohe Person, die gerne mal über sich selbst lachen kann und das macht man als Leser:in ebenfalls häufig. Auf der Station möchte sie alles richtig machen und das neue Team werden zu Freunden. Da ich den Klappentext vorher nicht gelesen habe, wusste ich nicht, wohin die Reise von Maya gehen wird, doch schnell ahnt man es.

Diese Anziehung genauso wie das Gefühlschaos, was auf beiden Seiten herrscht, ist nachvollziehbar und authentisch. Es wird nichts überstürzt und glänzt mit einer Zartheit, die greifbar ist. Mit langsamen Schritten kommen die zwei sich näher, dann entfernen sie sich wieder, aus Angst oder auch Überforderung, was ebenfalls für mich sehr lebensecht war.
Die ganzen Charaktere sind wundervoll beschrieben und einige hätten noch viel Potenzial für eine eigene Geschichte gehabt.

Leider ist die Reihe rund um das St. Alex Krankenhaus beendet. Dabei könnte noch so viel erzählt werden. Man bekommt authentische Charaktere, eine wundervolle Liebesgeschichte und einen tollen Einblick in den Krankenhausalltag geboten. 

(Ich vergebe 5 von 5 Feen)

Dienstag, 20. Juni 2023

[Rezension] Love unscripted (Westhollywood Band 1) von Kylie Scott









 

New Adult
Seiten: 320

Verlag: Lyx
Autorin: Kylie Scott
Übersetzung: Katrin Reichardt
Alter: ab 16 Jahren
ISBN-13: 9783736318755

(Werbung da Rezensionsexemplar)


  
„Love unscripted“ ist eine schöne New Adult Geschichte, in der es um einen bekannten Schauspieler und einer Kellnerin geht. Norah soll für Patrick, deren Ruf gerade beschädigt ist, seine neue Freundin spielen. Eine Fake-Beziehung mit Vertrag, damit sein Image wieder aufpoliert wird. Doch nach und nach knistert es nicht nur vertraglich.

Die Geschichte hat mir insgesamt richtig gut gefallen. Beide Charaktere fand ich sehr interessant und besonders Norahs Art mochte ich sofort. Sie ist nicht naiv und sagt, was sie denkt. Diese Lockerheit sorgt auch für eine gewisse Leichtigkeit und Humor, denn die Situation fordert doch beiden einiges ab. Was ebenfalls gut rübergebracht wird. Bei Patrick dauert es länger, bis er den Leser wenigstens etwas hinter die Fassade schauen lässt, aber das passt zu ihm. Außerdem muss er aufpassen, was nach außen gelangt, als berühmte Persönlichkeit. Wie das Leben eines Schauspielers aussieht, hat die Autorin Kylie Scott sehr schön vermittelt. So bekommt man selbst einen Einblick in die Welt der Stars und Sternchen.

Für meinen Geschmack hat es ein wenig gedauert, bis es zwischen Norah und Patrick so richtig geknistert hat. Klar, spürt man vorher schon die Anziehung, aber als es dann endlich gefühlvoller wurde, war das Ende viel zu schnell da. Hier hätte ich mir einige Kapitel mehr gewünscht. Denn gab zwar einige heiße Momente, die sehr leidenschaftlich beschrieben wurden und keinesfalls übertrieben waren, doch die Liebe und der Tiefgang kamen nicht so richtig bei mir an.

Die Nebencharaktere haben mir alle durchweg gefallen und ich freue mich sehr auf weitere Teile der Westhollywood Reihe.
 


 
„Love unscripted“ hat mich gut unterhalten, auch wenn mir irgendwie die Geschichte insgesamt zu kurz war. Ein paar Kapitel mehr hätten dem Tiefgang gutgetan.
 
(Ich vergebe 4 von 5 Feen)

Samstag, 10. Juni 2023

[Rezensio] Beautiful Secrets – Wenn du mich berührst von Mia Moreno









 

New Adult Roman
Reihe: Band 1
Seiten: 320

Verlag: everlove (Piper)
Autorin: Mia Moreno
ISBN-13: 978-3-492-06358-6

(Werbung da Rezensionsexemplar)


  
"Beautiful Secrets – Wenn du mich berührst“, ist ein gelungener Serienauftakt des Autoren-Duos Mia Moreno. In diesem New Adult Roman fand ich besonders das Setting der Privatklinik für Schönheitsoperationen interessant. Layla operiert hier als Chirurgin nicht nur die reichen Menschen, sondern kümmert sich auch um Pro-Bono-Operationen. Diese Patienten sind ihr sogar noch wichtiger. Doch angefangen in der Klinik muss sich feststellen, dass Dr. Goldberg, ihr neuer Chef, ausgerechnet der Typ ist, mit dem sie zusammen im Club herumgemacht hat. Der Einblick in Laylas Tätigkeit als Ärztin fand ich super umgesetzt und ich mochte den Klinikalltag sehr.

Layla als Charakter hat mir gut gefallen, ihre liebenswerte, leicht naive Art mochte ich. Genauso wie ihre Familie und Freunde. Das gesamte Umfeld sorgte für Leichtigkeit.

Die Anziehung zwischen Layla und Dr. Goldberg war greifbar. Die Szenen wo sie sich näher kommen schön beschrieben. Doch leider hätte ich mir mehr Tiefe bei Dr. Goldberg gewünscht, Gabriel ist doch recht blass geblieben, was ich schade fand. Genauso war er sehr kühl und Layla mir teilweise zu naiv. Aber wenn man verliebt ist, darf man auch stellenweise so reagieren.

Besonders interessant fand ich von Anfang an die unterschwellige Andeutung, dass in der Privatklinik irgendetwas nicht stimmt. Nach und nach wurde dies immer greifbarer. Da es nicht ganz aufgelöst wurde, bin ich natürlich noch gespannter wie es weitergeht. Denn zum Glück wird es Folgebände mit anderen Paaren geben.

Ein wunderbarer Reihenauftakt mit einem interessanten Setting einer Privatklinik für Schönheitschirurgie. Ein New Adult Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.
 
 
(Ich vergebe 5 von 5 Feen)

Freitag, 27. Januar 2023

[Rezension] Das St. Alex - Tagmond von Anne Lück








Bildquelle: Droemer Knaur Verlag

 

New Adult
Band: 2/3
Seiten: 384

Verlag: Knaur TB
Autorin: Anne Lück
ISBN-13: 978-3-426-52895-2

(Werbung da Rezensionsexemplar)


  
Da mich der erste Teil der St. Alex Krankenhaus Reihe nur bedingt gefallen hat, bin ich sehr froh, den zweiten Teil „Tagmond“ gelesen zu haben. Der Band hat mir wesentlich besser gefallen.

Die Protagonistin Tessa ist durch das Pflegemanagementstudium am St. Alex Krankenhaus auf der Kinderonkologie gelandet. Wie ich finde, ein sehr schweres Thema, was einen direkt zu Herzen geht. Der Krankenhausalltag wird schön aufgeführt und besonders hat mich die Geschichte rund um den Lungenkrebskranken Luca sehr berührt. Dieser nimmt eine große Rolle ein und sorgt für seine ironische Art für einige Schmunzler. Hier kommt auch der Rettungssanitäter Beck zum Vorschein, er besucht immer wieder die Station, um die Kinder von ihrem Leiden abzulenken.

Man spürt die Veränderung bei Tessa als sie Beck kennenlernt und im Laufe der Geschichte bringt er ihre bisherige Lebenssituation ins Wanken. Sie überdenkt ihre Planung, die sie sich für die nächsten Jahre zusammen mit Martin ausgemalt hat. Diesen Zwiespalt und den Gefühlssturm, der Beck in ihr auslöst ist greifbar und authentisch, wie aus dem Leben gegriffen. Obwohl auch ein paar Situationen dabei waren, die ich nicht okay fand. Beck ist zwar ein wunderbarer Mann, reagiert immer richtig, aber man erfährt so gut wie nichts von ihm. Er bleibt insgesamt sehr blass.

Dafür fand ich es schön, dass man Samira aus Band 1 und auch Maya, die ihre Rolle in Band 3 bekommt, wieder trifft. Trotz der Funkstille, die zwischen den drein geherrscht hat, waren sie am Ende füreinander da.

Entgegen des betrübten Themas, der Kinderonkologie, war es nicht überschattet von zu vielen traurigen Momenten. Es ist eine gute Mischung als Krankenhausalltag und dem täglichen Leben.

Der zweite Teil der „St. Alex“ Krankenhausreihe hat mir sehr viel besser gefallen als der erste. Hier findet man eine große Portion an verschiedenen Gefühlen und Herzklopfen.
 
(Ich vergebe 4 von 5 Feen)

Donnerstag, 11. August 2022

[Rezension] Das St. Alex - Nachtleuchten von Anne Lück








Bildquelle: Droemer Knaur Verlag

Taschenbuch:
Band 1/?
Seiten: 400
Autorin: Anne Lück
Verlag: Knaur TB
ISBN-13: 978-3-426-52894-5


(Werbung da Rezensionsexemplar)



 
Das St. Alex – Nachtleuchten ist eine Geschichte, die länger im Gedächtnis bleibt, mich allerdings leider nicht komplett überzeugen konnte.

Samira ist auf der Kinder-Palliativstation des Berliner St. Alex Krankenhauses als Krankenschwester tätig. Neben ihrer beruflichen Leidenschaft kümmert sie sich um ihre drei jüngeren Brüder. Zwei davon wohnen bei ihr.
Das komplette Gegenteil ist der junge Assistenzarzt Louis. Er braucht sich keine Gedanken um Geld machen und hat all seine Freiheiten.

Die Geschichte und der flüssige Schreibstil haben mir insgesamt gut gefallen. Wie Samira und Louis sich näher kommen, war schön zu erleben. Die Vorurteile, die Samira anfangs hatte, konnten beseitigt werden und man hat aus beider Leben einiges erfahren können. Mir hat nur hin und wieder das knistern zwischen ihnen gefehlt. Genauso hat mir der Krankenhausalltag, und eine Patientengeschichte, die eingebaut wurde, sehr gefallen.

Doch bedauerlicherweise hatte Samira, auch wenn sie eine sehr starke Persönlichkeit ist, für meinen Geschmack einfach zu viele Probleme. Geldsorgen, drei kleine Brüder, um die sie sich kümmert, die alle irgendwelche Schwierigkeiten haben, eine Mutter, die unmöglich ist und dazu hat sie immer wieder das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Als sie dann endlich mal an sich gedacht hat, einen Moment des Glückes, was man ihr sehr gegönnt hat, wurde dies wieder mit Sorgen und Ängsten überschattet. Es war teilweise einfach traurig und schwermütig. Ein wenig mehr Leichtigkeit, ein paar Probleme weniger, hätte der Geschichte gutgetan.

Sehr gespannt bin ich jetzt auf Band 2 „Das St. Alex – Tagmond“, was im Herbst 2022 erscheinen wird. 
 
 

Das St. Alex – Nachtleuchten glänzt mit einer sehr starken Protagonistin, die für meinen Geschmack leider zu viele Probleme hatte und mir dadurch ein wenig der Lesespaß genommen wurde. Dennoch werde ich die Reihe weiterverfolgen.


(Ich vergebe 3 von 5 Feen)

Dienstag, 31. Mai 2022

[Rezension] A Place to Love von Lilly Lucas








Bildquelle: Knaur TB

 
Taschenbuch
Seiten: 330
Verlag: Knaur TB
Autorin: Lilly Lucas
ISBN-13: 978-3-426-52861-7


(Werbung da Rezensionsexemplar)




Nachdem ihr Vater plötzlich verstorben ist, hat Juniper zusammen mit ihrer Mutter und ihren Schwestern die Obstfarm übernommen. Dafür hat Juniper ihre große Liebe Henry verlassen. Er sollte seinen Traum weiter leben. Doch als er unerwartet nach über 3 Jahren vor ihr steht, ist das Gefühlschaos vorprogrammiert...


  
„A Place to Love“ ist eine Geschichte, die mich nach den ersten Sätzen überzeugen konnte. Wer denkt, nach Green Valley geht es nicht mehr besser, der irrt sich.
Der Schreibstil von Lilly Lucas ist auch hier einfach wundervoll und man taucht direkt ab. Es wird schnell ein wohliges Gefühl vermittel, in das man sich einhüllt und bleiben möchte. Ein absoluter Wohlfühlroman.

Die Obstfarm in Chery Hill ist ein tolles Setting, genauso wie sich Juniper bei den anderen Farmern als junge Frau behaupten muss. Man bekommt schnell ein Gefühl von der harten Arbeit. Genauso versteht man Junipers Gedankengänge, warum sie vor Jahren so gehandelt und ihre große Liebe aufgegeben hat. Sie ist selbstlos und gewissenhaft. Als Henry jedoch vor ihr steht, sind plötzliche die Gefühle wieder da. Durch Rückblenden im Buch, weiß man sofort, wie sehr die zwei sich geliebt haben. Man hofft und bangt, dass sie es irgendwie schaffen. Doch auch Henry hat seine Verpflichtungen.

Authentische Charaktere, Alltagssorgen, Zusammenhalt und ganz viel Gefühl stecken in diesen 330 Seiten. Die Geschichte an sich ist eher ruhig, dennoch keinesfalls langweilig. Man rast durch die Seiten und wünscht sich, dass es nicht so schnell endet. Junipers Schwestern konnten mich ebenfalls für sich gewinnen und ich freue mich, in den nächsten Bänden mehr von ihnen zu erfahren. Alle sind total unterschiedliche, interessante Charaktere, die man näher kennenlernen möchte.

Lilly Lucas, hat mit „A Place to Love“ einen wunderbaren Wohlfühlroman geschrieben, in den man sich in den ersten Sätzen verliebt. Danke für diese schönen Lesestunden.

(Ich vergebe 5 von 5 Feen)


Dienstag, 12. April 2022

[Rezension] Alles was ich in dir sehe von Kyra Groh








Bildquelle: Loewe intense Verlag


Klappbroschur
Band: 1 von 3
Seiten: 464

Verlag: Loewe intense
Autorin: Kyra Groh
Alter: ab 16 Jahren
ISBN-13: 978-3-7432-1149-0


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Zum Abi bekommt Anna eine Luxusreise nach Portugal. Doch dies hat einen Hintergrund, was das Familienunternehmen angeht. Zum Glück trifft sie auf Helena, die sie kurzerhand mit auf ihre Hundefarm nimmt. Dort trifft sie auf Fynn, dem sie schon zweimal begegnet ist. Doch dieser ist überhaupt nicht ihr Typ, oder vielleicht doch?


  
„Alles, was ich in dir sehe“ hat meine Emotionen durcheinander gewirbelt. Leichtigkeit, Trauer, Verständnislosigkeit, Wut, aber auch Herzenswärme und Hingabe.

Eigentlich könnte Anna nicht glücklicher sein. Zum Abi hat sie eine Luxusreise nach Portugal bekommen. Dort angekommen muss sie leider feststellen, dass es ein Überredungsversuch ist, sie wieder als Werbemodel für das Familienunternehmen zu gewinnen. Zum Glück lernt Anna die sympathische Helena kennen. Sie hat eine Farm für verstoßende Hunde. Doch ausgerechnet Fynn taucht hier wieder auf, der sie doch schon zweimal ziemlich auf die Palme gebracht hat.

Das Setting Portugal hat mir hier außerordentlich gut gefallen. Die Leichtigkeit im Luxushotel und auf der anderen Seite die Hundeauffangstation, welche Kyra Groh sehr schön beschrieben hat. Es gibt viele glückliche Momente, aber auch einige traurige und nachdenkliche. Der Alltag hier hat mir besonders gut gefallen.

Genauso haben mir die Sticheleien zwischen Anna und Fynn gefallen. Die Autorin hat einen herrlichen Schreibstil, der lässig ist. Allerdings bedient sie sich an sehr vielen Anglizismen, anfangs fand ich es noch gut doch nach einer gewissen Zeit wurde es mir zu viel. Vielleicht bin ich auch einfach aus dem Alter raus, keine Ahnung. Bis zwischen Anna und Fynn etwas passiert, dauert leider viel zu lange. Was mir allerdings besonders zu schaffen gemacht hat, war Anna, die schlecht „nein“ sagen kann, auch nicht zu Männern und da wurde ich wirklich böse. Die Beweggründe wurden zwar deutlich gemacht, aber für mich dennoch ein absolutes No-Go. Damit kam ich nicht zurecht.

Die Charaktere im Buch sind gut beschrieben. Auch wenn wir die zwei besten Freundinnen von Anna vermehrt über WhatsApp kennenlernen, sind diese doch greifbar. Im Gegensatz zu Fynn, der es einem anfangs recht schwer macht mit seiner Verschlossenheit, was perfekt zu seiner Persönlichkeit passt. Am Ende mochte ich ihn sehr.

„Alles, was ich in dir sehe“ hat mich auf der einen Seite sehr für sich gewinnen können, auf der anderen Seite gab es einige Kritikpunkte. Dennoch habe ich es gerne gelesen und kann es weiterempfehlen. Alleine die Hundeauffangstation kennenzulernen, lohnt sich.



(Ich vergebe 4 von 5 Feen)