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Dienstag, 13. Dezember 2016

[Rezension] Zimtzauber von Katrin Koppold





Kurzgeschichte: 152 Seiten
Verlag: Books on Demand
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3743103338
ISBN-13: 978-3743103337
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Unsere Protagonistin Elisa ist Buchhändlerin. Eigentlich ist sie nicht abergläubisch, doch seitdem sie den Schornsteinfeger verletzt hat, ist sie vom Pech verfolgt. Dies bestätigt ihr auch noch die Wahrsagerin auf einer Scheidungsparty. Elisa muss alles wieder geradebiegen. Doch leider hat sich der Schornsteinfeger in die Berge in ein Luxushotel verkrochen. Kurzerhand beschließt Elisa ihm zu folgen, davon ist er überhaupt nicht begeistert. Doch Elisa gibt nicht auf um ihr Karma wieder ins reine zu bringen.




"Zimtzauber" von Katrin Koppold ist eine Kurzgeschichte, die mir viel Freude beim Lesen bereitet hat. Man hat so viel Mitleid mit Elisa, weil sie jedes Fettnäpfchen mitnimmt, alles geht schief, seitdem sie den Schonsteinfeger verletzt hat, aber genau das sorgt für lustige Szenen. Manches war vielleicht ein wenig klischeehaft, aber das tat der Geschichte keinen Abbruch.

Katrin Koppold hat einen schönen leichten Schreibstil. Alles ist bildlich vor Augen und die Charaktere kommen nicht zu kurz. Natürlich gibt es nur ein paar von ihnen aber alles andere, hätte auch nicht zu einer Kurzgeschichte gepasst.

Die Idee mit dem Schornsteinfeger und das danach alles schief läuft, hat mir gut gefallen. Die Umsetzung ebenfalls. Denn zwischen den vielen humorvollen Szenen gibt es auch ein wenig Romantik und auch kleine tiefgehende Momente. 

Der Schluss hat für mich sehr gut gepasst, zwar kam er schnell und abrupt aber dafür lässt er viel Freiraum.

Wer gerne zur Weihnachtszeit mal abschalten will, sollte zu „Zimtzauber“ von Katrin Koppold greifen.



Katrin Koppold hat mit „Zimtzauber“ eine humorvolle Kurzgeschichte geschrieben. Die Kulisse ist winterlich und die Protagonisten schön ausgearbeitet. Man vergisst kurzzeitig den Stress der Vorweihnachtszeit.

Dienstag, 17. November 2015

[Rezension] Lovely Skye – Ein Sommer in Balnodren von Annika Dick



Bildquelle: Mein KopfKino

Band 1 
Verlag: Mein KopfKino
Sprache: Deutsch
Kurzgeschichte: ca. 88 Seite
Erscheinungstermin: 17. November 2015
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Inhalt:

Innes ist auf der Suche nach Arbeit. Doch nachdem nur Absagen ins Haus flattern, will sie ein wenig zur Ruhe kommen. Sie entschließt ihre Freundin Fenella in Balnodren, auf der Isle of Skye, einem einsamen Landstrich zu besuchen. Fenella führt dort eine Pension, die nicht so läuft wie erhofft. Als Innes langsam bereut hierhergekommen zu sein, lernt sie den Tierarzt Jack kennen und die Insel langsam lieben. Doch die Abreise rückt immer näher …

Meine Meinung: 

Bisher habe ich noch nicht viele Kurzgeschichten gelesen. Das liegt daran, dass ich immer ein wenig Angst hatte, mir würde was fehlen. Doch Annika Dick hat mich vom Gegenteil überzeugen können. Eine Geschichte muss nicht unbedingt lang sein, um von ihr eingenommen zu werden.
Lovely Sky – Ein Sommer auf Balnodren glänzt mit einer Zauberhaften wenn auch sehr verlassene Kulisse. Diese wird sehr bildlich von der Autorin beschrieben. 

Diese Kurzgeschichte zu lesen war für mich wie ein Kurztrip in den Urlaub. Sofort konnte ich mich in den Ort und die Leute einfühlen. Man versinkt förmlich in dieser Kurzgeschichte.
Die Kulisse, die Charaktere und im Allgemeinen kommt die Geschichte nicht zu kurz. Hier passt einfach alles zusammen. 

Wir erleben ein Hauch von Liebe, was ich aber auch gehofft habe. Ohne hätte was für mich gefehlt. Einiges konnte ich leider erahnen, aber das ist auch der einzige kleine Kritikpunkt. Denn wirklich gestört hat es mich nicht. 

Die Idee Innes mit einer Kamera den Ort ergründen zu lassen, hat mir richtig gut gefallen. Denn so hat man gleich zusammen mit Innes und Jack die schönen Momente des Ortes erleben können. Die Nebencharaktere sind ebenfalls sehr schön gestaltet, auch wenn ich natürlich noch viel mehr von Innes, Jack, Fenella und Co erlebt hätte. Denn die Freundin Fenella kommt ein wenig zu kurz. Im Vordergrund steht Innes und ihre Erlebnisse. 

Fazit: 
 
Lovely Skye – Ein Sommer in Balnodren von Annika Dick ist wie ein Trip in den Kurzurlaub. Man erlebt den verlassenen Ort Balnodren in seiner wundervollen Pracht und erholt sich kurz vom Alltag. Meine Vorurteile gegenüber Kurzgeschichten hat Annika Dick vernichtet ;-). Obwohl ich noch viel mehr von den Charakteren erfahren hätte, habe ich doch das Buch mit Zufriedenheit beendet. 

 (Ich gebe der Kurzgeschichte 4 von 5 Feen)