Sonntag, 1. März 2026

[Rezension] Der Freund von Freida McFadden

 


***REZENSION***

Autorin: Freida McFadden
Verlag: Heyne 
Übersetzung: Astrid Gravert
Seiten: 400
Genre: Thriller

»Der Freund« sorgt für einige Spekulationen. 

Sydney sucht auf einer Dating-App den richtigen Partner. Nichts scheint ihr so wichtig, wie die große Liebe zu finden. Da bleibt sie auch gerne bei einem Date, was von Anfang an schrecklich verläuft. Der Mord einer Frau und das Wissen ein Serientäter hat es auf alleinstehende Frauen abgesehen, lässt sie erst mal pausieren. Doch lange hält sie es nicht aus und plötzlich taucht Tom auf. Er ist alles, was sich Sydney wünscht, wenn man die Macken weglässt. Doch auch er scheint Geheimnisse zu haben.

Das Buch liest man super schnell durch. Freida McFadden weiß genau wie man Spannung und Cliffhanger am Ende eines Kapitels einsetzt. Die Sogwirkung ist groß. Die Kapitel aus Toms Vergangenheit und die Gegenwart von Sydney werden gut dargestellt. Immer wieder hat man eine Vermutung, wer hinter alldem steckt, verwirft diese nach einigen Seiten, um was Neues zu überlegen. Trotzdem wäre ich niemals auf diese überraschende Auflösung gekommen. 

Einzig die Figuren im Buch konnten mich leider nicht wirklich begeistern. Zu keiner habe wirklich Sympathien verspürt. Da sie doch alle irgendwie eigenartig waren und ich viele Handlungen, besonders von Sydney überhaupt nicht verstehen konnte. 

Fazit:

»Der Freund« ist ein fesselnder Thriller, der am Ende mit einer überraschenden Wendung daherkommt.

Montag, 27. Januar 2025

[Rezension] Bobo & Hasi auf dem Töpfchen von Markus Osterwalder und Dorothee Böhlke








Bildquelle: Rowohlt Verlag

Pappbilderbuch

Seiten: 18
Verlag: Rowohlt
Illustrationen: Dorothee Böhlke
Herausgeber: Markus Osterwalder
Alter: ab 12 Monaten
ISBN-13: 978-3499008931


(Werbung da Rezensionsexemplar)




Bobo braucht keine Windel mehr und testet sein Töpfchen.

  
Dieses handliche Pappbilderbuch von „Bobo & Hasi auf dem Töpfchen“ ist für Kinder ab 12 Monaten gedacht. Vom Handling und der kurzen Geschichte ist es passend, obwohl ich das Thema Töpfchen vielleicht etwas zu früh finde.

Bobo spielt draußen im Garten ganz ohne Windel. Im Haus möchte er auch keine mehr tragen. Daher bekommt er ein Töpfchen von Papa. Nach anfänglichen Schwierigkeiten klappt es dann aber doch noch und Bobo braucht keine Windel mehr.

Auf der linken Seite wird sehr schön gezeigt, was Bobo und Hasi machen und auf der rechten Seite befinden sich äußerst kurze knappe Sätze. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Handlung gewünscht. Die Illustrationen sind, wie in allen Bobo Büchern, sehr schön, groß und farbenreich gezeichnet. Es gibt einige schöne Details. 
 

„Bobo & Hasi auf dem Töpfchen“ ist eine kurzweilige Geschichte, die erste Versuche mit dem Töpfchen zeigt.


(Ich vergebe 4 von 5 Feen)

Montag, 14. Oktober 2024

[Rezension] Paul wartet auf Weihnachten von Stefanie Gerstenberger








Bildquelle: Sauerländer Verlag


Gebundene Ausgabe:
Seiten: 32

Verlag: FISCHER Sauerländer
Illustrationen: Susanne Göhlich
Alter: ab 4 Jahren
ISBN-13: 978-3-7373-5850-7


(Werbung da Rezensionsexemplar)


 
Paul freut sich schon auf Weihnachten und weiß auch wie er sich die Zeit vertreiben kann. Wäre da bloß nicht seine kleine Schwester Lina, die immer bei allem dabei sein muss.



  
„Paul wartet auf Weihnachten“ hat mir leider nicht wirklich zugesagt.

In dem Buch geht es um Paul und seine kleine Schwester Lina. Egal was Paul machen will, er muss seine kleine Schwester Lina mitnehmen und mitspielen lassen, obwohl sie es noch gar nicht kann. Man hört im Hintergrund die Mutter, die ihn immer wieder ermahnt, er soll Lina auch mitmachen lassen, sonst kommt der Weihnachtsmann nicht.

Vielleicht werden sich einige Geschwisterkinder darin wiederfinden. Zum Glück erging es mir als Kind nicht so wie Paul. Die Mutter, die immer wieder droht, dass der Weihnachtsmann nicht kommt, wenn er nicht mit Lina spielt, fand ich schrecklich. Genauso das er nichts alleine machen darf, kein Wunder das er seine Schwester doof findet. Die Rolle der Oma ist doch sehr veraltet, da sie im Buch unbedingt ihre Ruhe benötigt und man still sein muss in ihrer Nähe. All das ist einfach so negativ behaftet obwohl die Vorweihnachtszeit doch schön sein soll. Für Paul ist sie es jedenfalls nicht. Wer keine Geschwister hat, will nach diesem Buch wohl auch keine haben.

Der Text liest sich sehr schön und flüssig und durch die Wiederholungen kommt es nochmal mehr zur Geltung, wie sehr Lina nervt. Am Ende verschwindet Lina auf dem Weihnachtsmarkt und da merkt Paul zum Glück, dass er seine Schwester doch sehr lieb hat.

Was ich an diesem Buch richtig wundervoll finde, sind die schönen Illustrationen. Der Zeichenstil von Susanne Göhlich ist einfach toll. Die ganzen liebevollen Details im Hintergrund und wie die Szenen dargestellt worden - einfach traumhaft.



An diesem Buch konnten mich nur die Illustrationen begeistern. Die sind wunderschön. Die Geschichte an sich ist mir leider zu negativ behaftet und ich hatte ein wenig Mitleid mit Paul.
 
 

(Ich vergebe 2 von 5 Feen)

Freitag, 27. September 2024

[Rezension] Tief im Meer geht's hoch her von Nastja Holtfreter








Bildquelle: Magellan Verlag

 

Pappbilderbuch
Seiten: 16

Verlag: Magellan
Illustrationen: Nastja Holtfreter
Übersetzung:
Alter: ab 2 Jahren
ISBN-13: 978-3-7348-1553-9

(Werbung da Rezensionsexemplar)


  
"Tief im Meer geht’s hoch her" von Nastja Holtfreter vermittelt für Kinder ab 2 Jahren erstes Sachwissen rund um die Tiere im und um das Meer. Sehr schön wird kindgerecht erklärt, wie die Tiere leben und was sie für besondere Eigenschaften haben. Welche Meerestiere giftig sind, sich besonders tarnen können oder auch hilfsbereit sind. Dann gibt es da noch die Tiere, die im Wasser und an Land Leben wie die Seeotter, die Meeresschildkröten, die Pinguine oder die Robben. Über jedes Tier gibt es einen kurzen, leicht verständlichen Text und man lernt schnell was dazu.

Die Illustrationen zum Buch sind humorvoll dargestellt, wie z.B. ein Seepferdchen mit Kinderwagen oder der Wal der in ein Mikrofon singt. Kunterbunte Zeichnungen, die genau richtig für das Lesealter sind um das ganze noch spannender zu machen.

Die Kombination aus diesen tollen Illustrationen und der Lerneffekt sind wunderbar vereint. Allgemein finde ich das Meer und seine Bewohner ein wunderbares Thema, was immer wieder interessant ist.
 

Wer mit seinem Kind ein Buch rund um die Meeresbewohner mit erstem Sachwissen und unterhaltsamen Illustrationen vorlesen mag, ist mit diesem Buch bestens bedient.

(Ich vergebe 5 von 5 Feen)

Samstag, 16. März 2024

[Rezension] Britney Spears - The Woman in Me: Meine Geschichte









 

Autobiografie
Autorin: Britney Spears
Seiten: 288

Verlag: Penguin
Übersetzung: Karsten Petersen
ISBN-13: 978-3328602972

(Werbung da Rezensionsexemplar)


  
Als ich gesehen habe, dass es eine Autobiografie von Britney Spears gibt, musste ich diese unbedingt lesen. Als Jugendliche war ich ein großer Fan dieser Popikone, da ich ihr Leben allerdings ab einer gewissen Zeit nicht mehr in den Medien verfolgt habe, war ich natürlich mehr als gespannt, wie ihr Leben bisher verlaufen ist.

Was ich hier gelesen habe, hat mich allerdings sehr traurig gemacht. Diese anfangs starke junge Frau, die im Singen und Tanzen ihre Passion gefunden hat, musste so einige traumatische Momente durchleben. Als Mutter habe ich furchtbar mitgelitten, als ihr die Kinder entzogen wurden. Aber auch die Einweisung in eine Entzugsklinik, wo sie schreckliche Angst hatte, war grausam. Ihre Familie war nie wirklich eine richtige Familie.

Teilweise war ich sprachlos, denn ihre Resignation konnte ich nur teils verstehen. Britney Spears hat sich viel zu viel gefallen lassen. Allerdings mit der Betonung, so konnte sie wenigstens ihre Jungs sehen, wenn sie macht, was von ihr erwartet wird. Zum Glück hat sie am Ende dann doch den Kampfgeist gehabt um ihr Leben wieder zu Erlangen und aus der Vormundschaft ihres Vaters zu entkommen.

Die Einblicke in ihre Anfangszeit, ihre Tourneen und auch ihrer vielen Proben fand ich sehr interessant. Man spürt die Leidenschaft.

Was leider recht störend während des Lesens war, waren die Zeitsprünge sowie die vielen Satzwiederholungen. Schon erzähltes, wurde noch mal erzählt. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen.

Es hat mir unheimlich leid getan, was Britney Spears durchleben musste. Für mich eine lesenswerte Autobiografie, trotz der vielen Satzwiederholungen und Rechtschreibfehlern.