Sonntag, 5. Februar 2023

[Rezension] Die letzte Party von Clare Mackintosh








Bildquelle: Droemer Knaur Verlag

 

Kriminalroman
Seiten: 496
Autorin: Clare Mackintosh
Verlag: Droemer Knaur
Übersetzung: Sabine Schilasky
ISBN-13: 978-3-426-22800-5


(Werbung da Rezensionsexemplar)


 
Was soll ich sagen? Dieses Buch strahlt vor Spannung und man kann es kaum beiseitelegen, aber fangen wir vorne an.

Direkt am See eines kleinen walisischen Dorfes ist ein Luxusresort entstanden, was bei den Bewohnern schon zu Unmut führte. Auf der Silvesterparty von „The Shore“ wo Feriengäste aber auch Bewohner des Ortes sich versammeln, wird ausgiebig gefeiert. Doch am Ende treibt eine Leiche im See, die vom berühmten Rhys Llyod. Durch die Frage der Zuständigkeit kommen der britische Polizist Leo und die walisische Polizistin Ffion zusammen. Die zwei kennen sich bereits, das lest selbst.

Die Geschichte strotzt vor Verdächtigen, Geheimnissen und Intrigen. Jeder könnte was mit dem Tod vom berühmten Rhys zu tun haben. Er hat einige schon verärgert und ist hinter seiner Fassade ein schlechter Mensch. Für Ffion, die im Dorf jeden kennt, keine einfache Sache, dennoch sind ihre Ermittlungen professionell, ihre eigenen Geheimnisse, sorgen für noch mehr unerwartete Wendungen.

Insgesamt sind die Ermittler spezielle Charaktere, die aber gut zur Geschichte gepasst haben. Das Privatleben der zwei fand ich ebenfalls interessant, genauso wie die, der Bewohner und Verdächtigen. Davon gibt es übrigens einige, während des Lesens hat man schon jeden unter Verdacht, denn jeder hätte ein Motiv. Aber zum Glück behalten die Zwei einen kühlen Kopf.

Es gibt viele Perspektivwechsel und Zeitsprünge, was mich persönlich nicht gestört hat. Die walisischen Worte jedoch waren dann etwas gewöhnungsbedürftiger, mit der Zeit freundet man sich mit diesen zum Glück an.

Durch die überraschenden Wendungen, mit denen man nicht rechnet, wurde das Buch zu einem absoluten Pageturner. Kaum hat man gelesen, konnte man sich nicht mehr trennen. Wie ein Sog der einen nicht mehr loslässt, mit der drängenden Frage, wie wird alles aufgeklärt.



Wow! Was für eine spannende, aufregende Geschichte. Viele Verdächtige, Geheimnisse und unerwartete Wendungen, mit der einen Frage: Wer war es?!

(Ich vergebe 5 von 5 Feen)

Freitag, 27. Januar 2023

[Rezension] Das St. Alex - Tagmond von Anne Lück








Bildquelle: Droemer Knaur Verlag

 

New Adult
Band: 2/3
Seiten: 384

Verlag: Knaur TB
Autorin: Anne Lück
ISBN-13: 978-3-426-52895-2

(Werbung da Rezensionsexemplar)


  
Da mich der erste Teil der St. Alex Krankenhaus Reihe nur bedingt gefallen hat, bin ich sehr froh, den zweiten Teil „Tagmond“ gelesen zu haben. Der Band hat mir wesentlich besser gefallen.

Die Protagonistin Tessa ist durch das Pflegemanagementstudium am St. Alex Krankenhaus auf der Kinderonkologie gelandet. Wie ich finde, ein sehr schweres Thema, was einen direkt zu Herzen geht. Der Krankenhausalltag wird schön aufgeführt und besonders hat mich die Geschichte rund um den Lungenkrebskranken Luca sehr berührt. Dieser nimmt eine große Rolle ein und sorgt für seine ironische Art für einige Schmunzler. Hier kommt auch der Rettungssanitäter Beck zum Vorschein, er besucht immer wieder die Station, um die Kinder von ihrem Leiden abzulenken.

Man spürt die Veränderung bei Tessa als sie Beck kennenlernt und im Laufe der Geschichte bringt er ihre bisherige Lebenssituation ins Wanken. Sie überdenkt ihre Planung, die sie sich für die nächsten Jahre zusammen mit Martin ausgemalt hat. Diesen Zwiespalt und den Gefühlssturm, der Beck in ihr auslöst ist greifbar und authentisch, wie aus dem Leben gegriffen. Obwohl auch ein paar Situationen dabei waren, die ich nicht okay fand. Beck ist zwar ein wunderbarer Mann, reagiert immer richtig, aber man erfährt so gut wie nichts von ihm. Er bleibt insgesamt sehr blass.

Dafür fand ich es schön, dass man Samira aus Band 1 und auch Maya, die ihre Rolle in Band 3 bekommt, wieder trifft. Trotz der Funkstille, die zwischen den drein geherrscht hat, waren sie am Ende füreinander da.

Entgegen des betrübten Themas, der Kinderonkologie, war es nicht überschattet von zu vielen traurigen Momenten. Es ist eine gute Mischung als Krankenhausalltag und dem täglichen Leben.

Der zweite Teil der „St. Alex“ Krankenhausreihe hat mir sehr viel besser gefallen als der erste. Hier findet man eine große Portion an verschiedenen Gefühlen und Herzklopfen.
 
(Ich vergebe 4 von 5 Feen)

Mittwoch, 25. Januar 2023

[Rezension] So viele Krabbeltiere – ganz einfach ausmalen








Bildquelle: Usborne Verlag


Ausmalbuch
Seiten: 32

Verlag: Usborne
Autorin: Kirsteen Robson
Illustrationen: Jenny Brown
Übersetzung: Cornelia Steuer
Alter: ab 3 Jahren
ISBN-13: 9781789414561


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Ein Malbuch vieler kleiner Krabbeltiere für die ersten Ausmalversuche.


  
„So viele Krabbeltiere – ganz einfach ausmalen“ ist ein Malbuch für die ersten Ausmalversuche. Die Konturen sind sehr schön dick, was zum Üben, um die niedlichen Tiere auszumalen, bestens geeignet ist.

Da Krabbeltiere insgesamt gerade sehr spannend zu beobachten sind, ist dieses Malbuch genau das Richtige. Es gibt insgesamt 31 Motive, die man ausmalen kann, dazu steht auch was zum Tier. Zudem sind auf jeder Seite auch farbige Akzente gesetzt, was ich besonders schön finde. Die Tiere sind überaus niedlich dargestellt, was bestens passt. Vom Marienkäfer, Ameisen, Schnecken, Schabe oder Regenwurm ist alles dabei.

Das einzige, was ein wenig störend ist, das die Seiten nicht richtig aufgeschlagen bleiben. Leider klappt es immer wieder zu, was hier schon für Meckereien gesorgt hat.

Dieses Malbuch hat mal nicht die typischen Motive, was ich sehr schön finde. Denn die kleinen Krabbeltiere, die wir so häufig sehen, werden doch oft vernachlässigt.

Ein wunderschönes Malbuch schon für die Kleinsten. Durch die dicken Konturen kann man das Ausmalen sehr schön üben. Die niedlichen Krabbeltiere machen das Buch sehr liebenswert. 



(Ich vergebe 4 von 5 Feen)

Dienstag, 24. Januar 2023

[Rezension] Hoch hoch hoch oben im Baum von Jonathan Litton








Bildquelle: 360 Grad Verlag


Pappbilderbuch
Seiten: 12

Verlag: 360 Grad
Illustrationen: Maxime Lebrun
Übersetzung: Karl Kiesel
Alter: ab 3 Jahren
ISBN-13: 978-3961851102


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Begleite das Eichhörnchen hoch auf den Baum und suche mit ihm zusammen Eicheln. Voller Überraschungen stecken im Baum.


  
"Hoch hoch hoch oben im Baum" ist ein Buch voller Klappen und Gucklöchern. Zusammen mit dem Eichhörnchen startet man unten auf der Wiese und klettert immer höher und höher den Baum hinauf. Dabei gibt es einiges zu entdecken und zu lernen. Eigentlich möchte das Eichhörnchen nur seine geliebten Eicheln sammeln, aber auf dem Weg immer höher den Baum hinauf, begegnen ihm einige Tiere.

Hinter den Klappen sieht man Tiere, die ebenfalls im Baum ihre Streifzüge vollziehen. Von der Ameise, zur Spinne, sogar ein Iltis oder Wiesel kann man entdecken. Zwischendurch regnet es und auf der Seite sind dicke Tropfen ausgestanzt, auf der nächsten Seite scheint die Sonne und ein Regenbogen erstrahlt und die Farben werden beschrieben. Als das Eichhörnchen ganz oben ankommt, ist es dunkel und die Sterne stehen am Himmel.

Am Ende des Buches klappt man eine Seite auf, die einen nochmal einige Tiere und Pflanzen aus dem Buch zeigt. Diese soll man suchen. Dadurch schaut man sich alles gleich nochmal genauer an. Die Idee hat mir sehr gut gefallen.

Der Text beschreibt, was das Eichhörnchen macht und die Tiere bestärken es, weiter höher zu klettern. Viele Tiere und Dinge werden extrabeschriftet, was ebenfalls toll ist.

„Hoch hoch hoch oben im Baum“ ist ein tolles Buch zum Entdecken, staunen, suchen und natürlich lernen, was ein Baum alles zu bieten hat.

(Ich vergebe 5 von 5 Feen)

Montag, 23. Januar 2023

[Rezension] Du und Ich - nashornstark! von Katrin Pietsch








Bildquelle: Thienemann esslinger Verlag

Bilderbuch:

Seiten: 40
Autorin: Katrin Pietsch
Verlag: Esslinger
Illustrationen: Denise Hughes
Alter: ab 3 Jahren
ISBN-13: 978-3-480-23676-3


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Eine Geschichte aus der Sicht des Nashorns Elmi und wenn man das Buch umdreht aus der Sicht der Giraffe Gerda. Wie beide einen Freund suchen und sich finden. Dabei spielt die Größe keine Rolle.


  
„Du und ich – nashornstark!“, oder wenn man das Buch wendet, „Du und ich – giraffengroß!“, ist ein wunderschönes Wende-Bilderbuch zum Thema Freundschaft.

Das Besondere an dieser liebenswerten Freundschaftsgeschichte ist, dass man das Buch von beiden Seiten lesen kann. Aus der Sicht des starken Nashorns Elmi und aus der Sicht der großen Giraffe Gerda, in der Mitte endet dann die Geschichte. Beide suchen einen besten Freund zum Lachen und in die Sterne schauen. Durch Elmis Mut finden die zwei ungleichen Tiere zueinander.

Es bereitet viel Freude, diese Geschichte vorzulesen. Es wird klar aufgezeigt, dass man befreundet sein kann, auch wenn man auf den ersten Blick ganz unterschiedlich ist. Das jeder seine eigenen Fähigkeiten und eine andere Sicht der Dinge haben kann. Das wichtigste ist der Zusammenhalt.

Die Illustrationen von Denise Hughes passen hervorragend und sind schön anzusehen. Die Tiere sind wunderbar gezeichnet und auch die Vielfalt der Tierarten, die auf dem Weg zur Savanne sind, haben mir sehr gefallen.

Ein herzliches Wende-Bilderbuch, zum Thema Freundschaft, das aus zwei Perspektiven gezeigt wird.

(Ich vergebe 5 von 5 Feen)