Mittwoch, 21. Juli 2021

[Rezension] Meine kleine Tierfamilie - Im Meer von Barbara Nascimbeni








Bildquelle: Magellan Verlag


Pappbilderbuch
Seiten: 20

Verlag: Magellan
Autorin: Barbara Nascimbeni
Illustrationen: Barbara Nascimbeni
Alter: ab 2 Jahren
ISBN-13: 978-3-7348-1585-0


(Werbung da Rezensionsexemplar)




Das Meer ist ihr Zuhause. Wir lernen einige Unterwasser Tiere kindgerecht kenne.


»Meine kleine Tierfamilie – Im Meer« ist ein Pappbilderbuch was kindgerecht und auf ganz simple Weise einige Meeresbewohner präsentiert.
Wir treffen hier auf Wale, Seepferdchen, Delfine, Oktopusse, Fische, Haie, Robben, Krebse und Schildkröten.

Im Buch wird der Nachwuchs, das zu Hause und die Nahrung gezeigt. Auf der einen Seite ganz groß der Name des Tieres und auf der anderen Seite dann als wunderschöne Illustration. Man lernt wie das Männchen und Weibchen heißt. Bei den Meerestieren tatsächlich oft genau so.

Die Illustrationen zeigen sehr schön die Tiere. Sie sind recht groß gezeichnet, was mir sehr gut gefallen hat. Genauso die verschiedenen bunten Hintergründe der Seiten.
So lernt man spielerisch die verschiedenen Tierarten kennen.


»Meine kleine Tierfamilie – Im Meer« ist ein schönes erstes Buch um die Meeresbewohner näher kennenzulernen. Ein Buch, was gerne bei uns angeschaut wird.

(Ich vergebe 5 von 5 Feen)

Sonntag, 18. Juli 2021

[Rezension] Nina und Jan - Hörst du das? Der Zug kommt von Sam Tamplin und Stephen Cartwright








Bildquelle: Usborne Verlag


Klangbuch

Seiten: 10
Verlag: Usborne
Text: Sam Tamplin
Illustrationen: Stephen Cartwright
Audiomaterial: Anthony Marks
Übersetzung: Ulrike Bonk
Alter: ab 3 Jahren
ISBN-13: 9781789413236


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Die Kindergartengruppe von Nina und Jan wollten eigentlich einen Ausflug mit einer alten Dampflok unternehmen. Doch diese bleibt plötzlich stehen. Doch zum Glück wird der Ausflug dennoch zum Erfolg.



„Nina und Jan - Hörst du das? Der Zug kommt“ ist ein Soundbuch. Durch naturgetreue Klänge kommt dies auch sehr schön zur Geltung. Der Soundchip, der auf jeder der zehn Seiten zu finden ist, lässt sich ganz leicht auslösen, sodass schon die Kleinen spielerisch damit umgehen können. Die Töne sind nicht zu kurz gehalten und auch nicht übermäßig laut. Was nicht nur mir, sondern auch meinen kleinen Mann sehr gut gefällt. Ein ganz klein wenig fand ich es schade, dass der Anfangston von der Dampflok genauso wie der Ton am Ende klingt. Da hätte ich mir irgendetwas anderes gewünscht. Es gibt auch ein paar Tiergeräusche, die ins Geschehen sehr gut passen. 

Der Text der Geschichte ist kurz gehalten, was zum Gesamtbild passt. Genauso die Illustrationen. Hier finde ich es stellenweise ein wenig zu klein gezeichnet aber das wesentliche wird gut dargestellt.

Sehr schön finde ich die Idee, dass auf jeder Seite eine kleine Ente abgebildet ist, die man suchen soll.


 
„Nina und Jan - Hörst du das? Der Zug kommt“ ist ein Soundbuch was uns eine Dampflok näher bringt. Eine recht schöne Kindergeschichte.



(Ich vergebe 4 von 5 Feen)

Freitag, 16. Juli 2021

[Rezension] Wenn die Hoffnung erwacht von Lilli Beck




Bildquelle: blanvalet Verlag
 
 
Hardcover
Historischer Roman
Autorin: Lilli Beck
Seiten: 480

Verlag: blanvalet
ISBN-13: 978-3764507442


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Deutschland 1974: Die Apothekertochter Nora hat sich auf einer Silvesterparty in den US-Offizier William verliebt. Lange bleibt ihre große Liebe ein Geheimnis. Bis zu dem Tag als sie ein Kind erwarten. Doch nichts scheint mehr wie zuvor...
Nora muss handeln und verschwindet heimlich mit ihrem Sohn. In München trifft sie auf die fiebernde Celia und landet in der Villa der wohlhabenden Familie Wagner.


 
„Wenn die Hoffnung erwacht“ ist ein historischer Roman den ich trotz seiner Länge mit 480 Seiten im Nullkommanichts durchgelesen habe. Zu sehr musste ich wissen, wie die Geschichte rund um Nora und ihren Sohn endet.

Die Geschichte spielt von 1947 bis 1951. Lilli Beck hat hier die Nachkriegszeit mit ihrem Kummer, Trümmern und Ängsten sowie die wohlhabende Seite, die Träume und Hoffnungen hervorragend dargestellt. Wie viel Leid die Menschen ertragen mussten, was für Zustände herrschten und wie die Zuversicht dennoch immer Greifbar ist. Wie viele Menschen ohne Bleibe waren aber auch die andere Seite, derer die sich keine Gedanken um Essen, Kleidung und Geld machen musste, wird hier aufgezeigt.

Nora ist eine starke junge Frau, die sich trotz ihrer Ängste und ihrer in Ungnade Gefallenen Situation nicht unterkriegen lässt. Als sie in München ankommt und ihr eigentlicher Plan nicht aufgeht, hat sie großes Glück. Doch dieses bedeutet auch sich in Lügen zu verstricken. Gefangen von dieser Situation die ihr Leben und das ihres Sohnes positiv beeinflusst, muss sie dennoch einen starken inneren Kampf mit sich ausfechten. Doch jede Mutter kann diese Entscheidung irgendwie nachvollziehen.

Das Buch ist nicht nur aus der Sicht von Nora geschrieben, sondern auch vom wohlhabenden Wolf Wagner, der eine Illustrierte herausbringen will und seinem Neffen Luis, der ebenfalls in der Villa lebt und ein erfolgreicher Fotograf ist. Beide sind herzlich. Insgesamt werden die Personen im Buch sehr gut beschrieben und sind greifbar. Jeder hat seinen ganz eigenen hauch einer Persönlichkeit bekommen und durch die bildliche und starke Schreibweise, konnte ich mir nicht nur die Umgebung vorstellen, sondern auch die einzelnen Personen hatte ich direkt vor Augen.

Die Spannung hielt sich die ganze Zeit aufrecht. Dies ist ein Buch, das ich am liebsten von hinten nach vorne gelesen hätte. Kaum angefangen, konnte ich es nicht erwarten, wie es ausgeht. Es gibt so viele Hürden die zu bewältigen sind, so viele Missverständnisse aber auch Glück und Zuversicht, dass es eine Sogwirkung gab, aus der man als Leser nicht so schnell rauskommt. Es sind viele Emotionen, die man während des Lesens durchläuft.

Am Ende wurde noch ein Strang aufgeklärt, der für meinen Geschmack hätte wegfallen können aber dies ist nur ein ganz kleiner Kritikpunkt.

„Wenn die Hoffnung erwacht“ von Lilli Beck fordert eine Menge Emotionen. Das Leben von Nora hat mich berührt und ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Einmal angefangen ist man erst zufrieden wenn man das Buch beendet hat. Wer das Buch nicht liest, ist selber Schuld! Ein absolutes Lesehighlight.

(Ich vergebe 5 von 5 Feen)

Dienstag, 13. Juli 2021

[Rezension] Die Baby Hummel Bommel kann das schon alleine von Britta Sabbag








Bildquelle: arsEdition


Pappbilderbuch
Verlag: arsEdition
Autorin: Britta Sabbag
Illustrationen: Joëlle Tourlonias
Alter: Ab 18 Monaten
Seiten: 16
ISBN-13: 978-3-8458-4386-5


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Ob Haare kämmen, Brot schmieren oder Zähne putzen. Die kleine Baby Hummel kann das schon alleine. Aber ob wirklich alles klappt?



»Die Baby Hummel Bommel kann das schon alleine« ist ein wunderschönes Buch über das selbst ausprobieren von alltäglichen Dingen wie Zähne putzen, Brot schmieren, Haare kämmen oder Anziehen. Da ich meinen kleinen Mann immer machen lasse, finde ich da einiges wieder.
Wie z. B. beim Brot schmieren, das alles daneben geht. Die Hummel Mama möchte immer helfen, doch die Baby Hummel sagt immer "nein, nein, nein! Ich bin gar nicht so klein, ich kann das schon allein!" Es ist für die Entwicklung sehr wichtig, das ausprobieren und testen und die Geschichte macht Spaß zu lesen und vor allem auch anzuschauen, wie die Baby Hummel angestrengt etwas versucht.
 Diese Gesichtszüge hat Joëlle Tourlonias wunderbar gezeichnet. Allgemein sind die Illustrationen überaus niedlich und man erkennt so viel von zu Hause selber wieder. Den Zeichenstil von ihr liebe ich sehr und auch die dezente Farbwahl passt wie immer hervorragend.

Der Text in diesem handlichen Pappbilderbuch ist gereimt. Jedoch passt nicht jeder Reim so gut. Was ich ein klein wenig schade fand. Aber dennoch hat man viel Freude mit diesem kleinen zauberhaften Buch.


»Die kleine Baby Hummel ich kann das schon alleine« ist ein herzliches Pappbilderbuch in dem die Baby Hummel sich in alltäglichen Situationen ausprobiert und es alleine schaffen möchte. Sehr empfehlenswert.

 
(Ich vergebe 4 von 5 Feen)

Freitag, 9. Juli 2021

[Rezension] Kaputte Herzen muss man kleben von Kristina Günak








Bildquelle: Bastei Lübbe Verlag



Taschenbuch
Autorin: Krisitna Günak
Seiten: 300

Verlag: Bastei Lübbe
ISBN-13: 978-3-404-18435-4


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Die alleinerziehende Louisa arbeitet Vollzeit als Hebamme. Da der Ex seinen Vaterpflichten nicht nachkommt, kümmert sie sich um alles. Kein Wunder das ihr Rücken irgendwann zusammenbricht.
Daher nimmt Louisa mit ihrer Tochter Amelie eine Auszeit bei der Tante in St. Peter-Ording. Die auch gleich einen Termin bei Tom dem Physiotherapeuten vereinbart hat.
Ob sie wohl wieder auf die Beine kommt?


 
Auf „Kaputte Herzen kann man kleben“ habe ich mich sehr gefreut, vor allem da ich es zusammen mit Lilis Lesemomente gelesen habe. Doch der Funke wollte nicht so recht überspringen.

Louisa ist alleinerziehende Mutter und arbeitet Vollzeit als Hebamme. Sehr gut konnte ich verstehen, dass sie gestresst ist und auch kaum Zeit für sich hat. Sie fühlt sich von den „Obermamis“ unter Druck gesetzt und auch insgesamt ist sie recht negativ eingestellt. Hilfe möchte sie keine in Anspruch nehmen. Als Person mochte ich Louisa und auch allgemein sind die Charaktere gut ausgearbeitet. Vor allem Amelie bringt frischen Wind in die Geschichte und Tante Mimi fand ich ebenfalls hervorragend. Die Frauengruppe auf St. Peter-Ording würde ich auch gerne mal treffen. Charaktere wie aus dem wahren Leben.

St. Peter-Ording wird ebenfalls toll beschrieben und ich konnte mir den Strand sehr gut vorstellen. Genauso wie den Bauernhof von Tante Mimi. Der Schreibstil ist flüssig und man liest die Geschichte einfach so weg.
Doch leider konnte mich die Anziehung, die anfangs langsam zwischen Louisa und Tom angefangen hat, später überhaupt nicht überzeugen. Hier fehlte einfach das Gefühl, damit es Glaubwürdig war. Insgesamt fand ich es auch sehr schade, dass Louisa so negativ eingestellt ist. Klar, lastet viel Verantwortung auf ihren Schultern aber wirklich was versucht zu ändern hat sie auch nicht. Daran konnte auch nicht das frühere Leben mit Tante Mimi allein Schuld sein. Dieses Thema warum die beiden sich immer mal wieder in die Haare bekommen, wurde mir leider zu spät aufgeklärt und auch hier hätte man viel früher reden müssen. Louisa läuft gerne vor Problemen davon, als eine Lösung zu finden, sehr schade.

Der Beruf der Hebamme wurde sehr gut dargestellt. Die Probleme und der Mangel. Das hat mir richtig gut gefallen. Genauso die Treffen mit der Frauentruppe, die Louisa am Strand kennenlernt.

Der Schluss hat mich zufrieden zurückgelassen auch wenn es bis dahin ein steiniger Weg war.

„Kaputte Herzen kann man kleben“ ist insgesamt ein guter Roman mit tollen Charakteren, die man ins Herz schließt. Doch leider fehlte mir der Funke Verliebtheit, um mich vollends zu überzeugen.

(Ich vergebe 3 von 5 Feen)

Donnerstag, 8. Juli 2021

[Rezension] Mörderfinder - Die Spur der Mädchen von Arno Strobel








Bildquelle: Fischer Verlag


Paperback
Seiten: 352

Verlag: Fischer
Autor: Arno Strobel
ISBN-13: 978-3-596-70051-6


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Max Bischoff arbeitet mittlerweile, als Dozent doch als ein Vater ihn bittet nach seiner vermissten Tochter zu suchen, wo plötzlich ihre Sachen in der Wohnung auftauchen. Kann Max nicht anders, als zuzusagen. Doch ist es wirklich so wie alles scheint?



Die Vorfreude auf eine neue Reihe rund um Fallanalytiker Max Bischoff war groß. Was habe ich in »Mörderfinder« mitgefiebert. Dadurch das ich ein Kind habe, hat mich die Geschichte rund um die entführten und sexuell missbrauchten Kinder noch mehr mitgenommen als es sonst der Fall war.

Wer die Bücher von Arno Strobel kennt, kennt auch Max Bischoff schon. Er kann sich in die Köpfe der Mörder hineinversetzen und war immer ein hervorragender Ermittler. Doch jetzt arbeitet er als Dozent.
Bis zu dem Tag als Lenis Vater vor ihm steht.

Max Bischoff ist ein brillanter Charakter, den ich sehr gerne mag. Genauso wie Bernd Menkhoff, gerade weil er den Ruf als Arsch.... hat, denn dieser schon bekannte Charakter bekommt genauso seine Hauptrolle in Mörderfinder, was mir sehr gut gefallen hat.

Durch die ganze Geschichte zieht sich die Spannung hindurch. Einmal, dass Buch in die Hand genommen, will man sich gar nicht trennen. Vor Müdigkeit bin ich davor eingeschlafen, sonst wären meine Nächte noch kürzer gewesen, als sie eh schon sind.

Die Ermittlungen sind gut durchdacht und nachvollziehbar. Das Thema ist zwar nicht ganz neu aber immer wieder erschreckend und einfach nur furchtbar. Man kann sagen ich habe mitgelitten, immer wieder jemanden verdächtigt, dies dann wieder beiseitegeschoben. Manches habe ich zwar schon vorab erahnt aber dennoch gibt es am Ende den großen Schock!

Jetzt bin ich mega gespannt auf den nächsten Fall obwohl ich diesen noch verdauen muss.



Mega mega spannend ist "Mörderfinder - Die Spur der Mädchen" der mit einer sehr gut durchdachten Ermittlung glänzt. Nervenkitzel, Adrenalin und Gänsehaut spürt man während des Lesens. 
Danke an Arno Strobel für die kurzen Nächte ;-).



(Ich vergebe 5 von 5 Feen)