Dienstag, 20. April 2021

[Produktvorstellung] Tamburin und Badefrosch


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Hallo zusammen,

Heute möchte ich euch zwei Produkte aus dem Coppenrath Verlag die Spiegelburg vorstellen.

Bildquelle: Coppenrath Verlag

 
 
Wir haben ein Tamburin bekommen. Dieses hat die lieben Sieben aufgedruckt und hat dadurch einen schönen Blickfang. Ich mag den blauen Hintergrund und den roten Rand sehr gerne. Das Instrument lässt sich einfach spielen und der Klang ist schön. Es hat vier Schellen und ist von der Größe ideal für Kinderhände. Durch den Schlag obendrauf wird das Taktgefühl und der Rhythmus geübt. Wie ich finde ein schönes Instrument was immer wieder gerne benutzt wird. 
 
 
 
4 von 5 für das Tamburin

 
Bildquelle: Coppenrath Verlag
Der Badefrosch sieht sehr niedlich aus. Er ist richtig rund und von den Farben wirklich toll. Doch leider bin ich damit nicht zufrieden. Er saugt sich schnell mit Wasser voll, was ganz normal ist. Doch es steht drauf, dass der Frosch schnell trocknen soll. Das ist leider überhaupt nicht der Fall. Nach der Badewanne, obwohl man ihn so gut wie möglich auswringt, bleibt er tagelang feucht. Was nicht wirklich schön ist. Daher wird er nicht mehr als Badefrosch bespielt. Im Sommer in der Sonne nach dem Planschen im Planschbecken mag das vielleicht anders sein und muss noch getestet werden.


 
(Ich vergebe 2 von 5 Feen für den Badefrosch)

Montag, 19. April 2021

[Rezension] Fritz und Emma von Barbara Leciejewski








Bildquelle: Ullstein Verlag


 
Klappenbroschur
Autorin: Barbara Leciejewski
Seiten: 400

Verlag: Ullstein
ISBN-13: 9783864931482


(Werbung da Rezensionsexemplar)


1947:
Emma hat es immer gewusst, ihr Fritz kommt aus dem Krieg zurück. Doch nichts ist mehr wie es vorher war. Nach einem Schicksalsschlag gehen beide getrennte Wege und reden nicht mehr miteinander.

2019:
Marie, die mit ihrem Mann, den neuen Pfarrer nach Oberkirchbach kommt, lernt den mürrischen Fritz kennen. Sie erfährt das Emma und Fritz seit fast 70 Jahren nicht miteinander sprechen. Natürlich möchte sie wissen warum und dies ändern.





»Fritz und Emma« ist eine Geschichte, die mich stark berührt hat.

Das Buch spielt in verschiedenen Zeitebenen angefangen 1947 und 2019. Man erfährt nach und nach was zwischen Fritz und Emma vorgefallen ist, wie dieses unzertrennliche Paar, was am selben Tag geboren wurde, auseinander gebracht hat. Ich habe dieser Zeit immer entgegengefiebert, weil man dringend wissen wollte, was vorgefallen ist.
Genauso hat es aber 2019 in sich. Marie ist eine tolle Protagonistin, sie ist eine starke, liebenswerte Frau die eine Menge Power hat. Ihr Mann ist der neue Pfarrer im einsamen und öden Dorf. Ein tolles Paar was sich sehr liebt. Marie verändert so einiges im Dorf und natürlich will sie erfahren, was zwischen Fritz und Emma vorgefallen ist.

Diese Geschichte lässt einen nicht so schnell los. Es gibt unendlich viele traurige Momente, wo man richtig leidet und mitfühlt. Aber genauso gibt es wunderschöne Augenblicke. Die Autorin konnte die Gefühle der Protagonisten transportieren. Hat sehr einfühlsam beschrieben wie sich Fritz nach dem Krieg gefühlt hat. Wie Emma nach mehreren Schicksalsschlägen gelitten hat. Genauso konnte die Autorin hervorragend dieses eigenbrötlerische Dorf Oberkirchbach beschreiben, sodass man bildlich alles vor Augen und das Gefühl hat, selbst schon durch die Straßen gegangen zu sein. Sofort konnte ich verstehen wie sich Marie dort gefühlt hat aber auch wie sie anfing es langsam zu lieben.

Ebenso wurden alle Nebencharaktere liebevoll beschrieben und es wurde ihnen Leben eingehaucht. Während des Lesens hat man das Gefühl, Teil dieses Dorfes geworden zu sein. Selbst eine Figur im Hintergrund, die alles mitansieht. Das schaffen nicht viele Autoren, diese Empfindung zu vermitteln.

Für mich waren die Zeitebenen von früher immer ein Highlight. Wie ist es Fritz und Emma in den Jahren ergangen? Besonders, das sie nie aufgehört haben sich zu lieben und dennoch getrennt waren, hat mich immer wieder zum Nachdenken gebracht. Ein wenig melancholisch gestimmt.

In diesem Buch stecken so viele Gefühle, die man durchlebt und man wird diese Geschichte nicht mehr so schnell vergessen.

Vom Inhalt möchte ich gar nicht viel verraten aber das Dorffest, was Marie auf die Beine gestellt hat, war großartig.


Ein großes Dankeschön an die Autorin Barbara Leciejewski für diesen wundervollen Roman, der noch lange im Gedächtnis schwirren wird.


(Ich vergebe 5 von 5 Feen)

Freitag, 9. April 2021

[Rezension] Sei dabei in der Küche von Dan Green








Bildquelle: Peguin Junior Verlag

Pappbilderbuch
Seiten: 12

Verlag: Penguin Junior
Autor/Illustrationen: Dan Green
Alter: ab 2 Jahren
ISBN-13: 978-3328300090


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Der Koch braucht Hilfe in der Küche beim Karotten schneiden oder den Teig rühren. Durch die vielen Klappen kann man interagieren.




In »Sei dabei in der Küche« hilft man einen Tag lang den Koch bei seiner Arbeit.
Als Erstes muss er sich seine Kleidung anziehen, Hände waschen und dann geht es los.
Durch die vielen Klappen im Buch sieht man genau was der Koch macht. Wie Pfeffer ist Salz in einen Kochtopf streuen, so klappt man die Arme nach unten. So hilft man auf jeder der 12 Seiten mit und ist aktiv dabei. Dadurch wird gleich noch die Motorik gefördert.

Als Text wird nur kurz geschrieben was passiert: „Erst mal Hände waschen“ oder „dann wird der Topf aufgesetzt“. Kurz und knapp was der Koch macht. Was vollkommen ausreicht, denn man sieht es anhand der Klappe was sich verändert.

Die Illustrationen sind schön passend. Der Koch in Groß gezeichnet und der Rest schlicht und einfach gehalten. Was mir sehr gut gefallen hat.

Als der Koch nach Hause kam, findet er selber nur eine Möhre im Kühlschrank.


»Sei dabei in der Küche« lädt zum Mithelfen ein. Durch die vielen Klappen haben auch die Kleinsten schon eine Menge Spaß und sie lernen, was ein Koch alles macht.

(Ich vergebe 5 von 5 Feen)


Dienstag, 6. April 2021

[Rezension] Deine-meine-unsere Welt - Komm, wir spielen Feuerwehr! von Nicola Edwards








Bildquelle: Penguin Junior Verlag


Pappbilderbuch
Seiten:

Verlag: Penguin Junior
Autorin:  Nicola Edwards
Illustrationen: Thomas Elliott
Übersetzung: Sandra Grimm 
Alter: ab 2 Jahren
ISBN-13: 978-3328300243


(Werbung da Rezensionsexemplar)




Einen Tag bei der Feuerwehr lerne alles kennen. Was wird benötigt? Was passiert, wenn der Alarm losgeht?



»Komm, wir spielen Feuerwehr« hat eine ganz tolle Aufmachung. So ist das Buch ein absoluter Hingucker und für Kinder sofort interessant. So sieht es von außen aus wie die Feuerwache, an der Seite steht eine Leiter oder ein Baum ragt heraus. Sie dicken Pappseiten sind unheimlich stabil und die Größe perfekt für Kinderhände geeignet.

Die echten Fotografien gemischt mit den Illustrationen ist klasse.
Man lernt die Feuerwehr, und was diese für einen Einsatz benötigt, kurz und knapp kennen. So ist es einprägsam.

Es ist ein Buch, was bei uns oft zur Hand genommen wird und vorgelesen werden soll, obwohl ja nicht viel Text vorhanden ist.

Kurz und knapp wird in »Komm, wir spielen Feuerwehr« ein Tag bei der Feuerwehr gezeigt. Die Aufmachung lässt Kinder das Buch immer wieder zur Hand nehmen.

(Ich vergebe 5 von 5 Feen)