Sonntag, 28. Oktober 2012

Charakter-Interview Veronika Kramer aus Zimtzuckerherz

Interview mit dem Buchcharakter Veronika Kramer alias Vera kroemer

aus „Zimtzuckerherz“ von Heike abidi

Vera Kroemer schreibt als prominente Ordnungsexpertin einen Bestseller nach dem anderen. Was niemand ahnt: In Wahrheit verbirgt sich hinter dem Multitaskinggenie Vera die planlose Veronika, die ohne ihre beste Freundin, Büropartnerin und stetige Lebensretterin Charlotte verloren wäre.

Veronika führt ein nervenaufreibendes Doppelleben, denn wenn man der größte Tollpatsch aller Zeiten ist, gestaltet sich die Imagepflege als „Miss Perfect“ ziemlich schwierig. Zum Glück gibt es Koffein und die Ratschläge ihrer Tante Amanda – so schafft es Veronika, halbwegs unversehrt durch ihren Alltag zu stolpern.
Auch in Sachen Liebe geht es bei der Single-Frau Veronika drunter und drüber: Gleich drei aufregende Männer stehen zur Auswahl. Schließlich wächst ihr das Chaos über den Kopf und sie muss schleunigst Ordnung in ihr Leben bringen und sich überlegen, wer sie eigentlich sein will: Vera oder Veronika?



Wie möchtest du nun eigentlich genannt werden – Veronika oder Vera?

Unter dem Pseudonym Vera Kroemer bin ich bekannt als erfolgreiche Sachbuchautorin und Spezialistin für Ordnung, Zeitmanagement sowie Prozessoptimierung im Büro. Aber in Wahrheit heißt ich natürlich Veronika Kramer.

Veronika klingt hübsch. Aber wirst du auch so angesprochen?

Eigentlich selten. Meine beste Freundin Charlotte nennt mich Vero. Und meine Schwester sagt Nicky zu mir, was ich überhaupt nicht leiden kann. Na ja, meine Schwester ist eh so ein Fall für sich … Und Tante Amanda ist die Einzige, die mich ungestraft Vroni nennen darf. Sie hat absolute Narrenfreiheit! Und dann gibt es noch jemanden, der manchmal Nic zu mir sagt. Das finde ich total süß.

Was würden deine Leser wohl von dir denken, wenn Sie dich an deinem Arbeitsplatz sähen?

 Sie würden nicht schlecht staunen, schätze ich … Ich schreibe zwar über Ordnung, bin selbst aber, na ja, sagen wir: ziemlich planlos. Oder besser gsagt: völlig chaotisch. Wer mein Büro betritt, stolpert über Bücherhaufen und Zeitungsstapel, die auf dem Boden liegen. In die überquellenden Regale passen sie ebenso wenig hinein wie die Aktenordner, die auf dem Schreibtisch zwischen Zetteltürmen herumfliegen. Freie Sitzgelegenheiten? Fehlanzeige. Auf Stühlen lagere ich die Post. Charlotte findet, ich bin ein hoffnungsloser Fall.

Du bist also eine Betrügerin?

So weit würde ich nicht gehen. Eher eine Hochstaplerin. Aber ich kann nichts dafür! Ich bin da einfach so reingerutscht ... Als freiberufliche Journalistin kann man sich die Aufträge nun mal nicht aussuchen. Vor allem nicht als Berufsanfängerin. Und als vor einigen Jahren die Anfrage kam, ob ich ein Feature zum Thema „Ordnung“ schreiben könne, habe ich erst laut gelacht – und dann zugesagt. Schließlich habe ich auch schon erstklassige Texte über die „Wechseljahre des Mannes“ oder „Heilfasten“ geschrieben – beides Themen, die mir persönlich so fern liegen wie eine fremde Galaxie.

Und wie ist es dir gelungen, dich in dieses für dich exotische Thema einzuarbeiten.

Als Journalistin weiß ich natürlich, wie man recherchiert. Zumal meine Quelle in Sachen Aufräumen direkt nebenan sitzt: Charlotte ist nicht nur meine beste Freundin und Büropartnerin, sondern auch eine echte Ordnungsqueen. Von ihr habe ich – jedenfalls theoretisch – alles gelernt, was ich über das Thema weiß.

Hat das Dasein als Chaosqueen denn auch Vorteile? Oder warum weigerst du dich so standhaft, die Theorie auch praktisch anzuwenden?

Mein Leben ist alles andere als langweilig. Und wer weiß, ob das ohne Fettnäpfchen, versehentliche Irrfahrten oder peinliche Missverständnisse auch so wäre. Ich denke mal, meinem Traumtypen wäre ich nie begegnet, wenn mein Alltag komplett durchgeplant wäre. Also eindeutig ja: Es hat Vorteile, chaotisch zu sein!

Und welcher der drei gutaussehenden Kerle, die du im Verlauf der Geschichte kennenlernst, ist nun dein Mister Right?

Wird nicht verraten! Beziehungsweise wird natürlich doch verraten. Aber nicht hier, sondern im Buch …

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Vielen lieben Dank an die Autorin Heike Abidi, die sich die Mühe gemacht hat, dieses Interview zu gestalten!!! 



DIE AUTORIN

Heike Abidi wurde 1965 in Birkenfeld/Nahe geboren. In Gießen studierte sie Sprachwissenschaften, Neuere Geschichte und Mediendidaktik. Heute lebt sie als freiberufliche Werbetexterin und Autorin mit ihrer Familie in der Pfalz bei Kaiserslautern. Sie beschreibt sich als glückliche Ehefrau, glückliche Mutter, glückliche Hundebesitzerin und glückliche Schreiberin.

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