Freitag, 6. September 2019

[Rezension] Thalamus von Ursula Poznanski

Bildquelle: Loewe Verlag




Klappenbroschur:
Seiten: 448 
Verlag: Loewe
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3-7855-8614-3
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

(Werbung da Rezensionsexemplar)


Timo muss nach einem Motorradunfall in eine Rehaklinik. Hier soll er sich von seinen schweren Verletzungen erholen. Abgeschieden und weit weg vom nächsten Ort, haben die Patienten ihre Ruhe. Doch Timo merkt schnell, dass ihr irgendwas nicht stimmt. Nachts kann er viel besser laufen und auch plötzlich reden. Was ist nur los?


Da ich gerne die Bücher von Ursula Poznanski lese, war auch „Thalamus“ ein absolutes „must read“ Buch. Doch leider konnte mich die Geschichte nicht so fesseln, wie ich es normalerweise von Poznanski Büchern gewohnt bin.

Timo hat einen Motorradunfall und kommt in eine Rehaklinik. Man merkt schnell, irgendwas scheint hier nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Nicht nur bei ihm selbst, sondern auch bei den anderen Patienten. Doch Timos Sprachvermögen ist noch nicht wieder vorhanden, daher kann er sich niemanden anvertrauen.

Die Charaktere an sich, fand ich alles sehr gut gezeichnet. Timo lässt sich nicht aus der Bahn werfen, obwohl er oft mit der Kommunikation Schwierigkeiten hat. Manche Patienten der Klinik lernt man etwas näher kennen als andere. Besonders die Stärke von Mona hat mir gut gefallen. Aber auch Carl mit C mochte ich gerne.

Die Grundidee der Geschichte fand ich an sich stimmig, aktuell und interessant. Doch leider war mir alles insgesamt nicht spannend genug. Teilweise plätschert die Geschichte vor sich hin. Die Tage vergehen, alle sehr ähnlich aufgebaut, ohne große Neuerkenntnisse. Dadurch hielt sich der Lesesog bei mir in Grenzen.

Erklärungen gibt es anfangs keine, was ich aber nicht schlimm fand. Gegen Ende kommt Timo mit Hilfe seiner Freunde, dem ganzen auf die Schliche. Langsam versteht man, was vor sich geht und ab da fängt auch die Spannung ein wenig an. Denn so leicht wird es ihnen nicht gemacht und das lässt einen durch die Seiten fliegen.


Insgesamt habe ich wohl von „Thalamus“ mehr erwartet. Bei mir stellte sich die Spannung leider nicht ein und die Tage in der Rehaklinik vergingen oft schleppend. Dennoch bekommt das Buch von Ursula Poznanski eine Leseempfehlung von mir.

 
(Ich vergebe 3 von 5 Feen)

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