Montag, 14. August 2017

[Rezension] Aquila von Ursula Poznanski

Bildquelle: Loewe Verlag




Klappenbroschur: 432 Seiten
Verlag: Loewe Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3-7855-8613-6
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren



Als Nika morgens aufwacht, kann sie sich an die letzte Nacht nicht mehr erinnern. Durch Zufall bemerkt sie, dass ihr nicht nur eine Nacht fehlt, sondern gleich 2 ganze Tage. Zudem ist ihre Mitbewohnerin verschwunden und auch ihr Schlüssel, Handy und Pass lassen sich nicht auffinden. Was ist passiert? Und was hat diese von ihr geschriebene Liste zu bedeuten?




Wenn ein Buch sogar in den Träumen auftaucht, kann es nur grandios sein …


Anfangs war ich gar nicht so sicher, ob ich „Aquila“ unbedingt lesen will. Das Cover hat mich irgendwie nicht richtig angesprochen. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war mein Interesse sofort geweckt. Und ich bereue keine einzige Zeile! 

Gleich zu Anfang erleben wir eine desorientierte Protagonistin. Nika muss sich erst mal zurechtfinden und kann sie an die letzten Stunden nicht mehr erinnern. Dabei hat sie doch extra nicht mit dem Alkohol übertrieben. Als sie auch noch bemerkt, dass ihr zwei Tage komplett im Gedächtnis fehlen, wird sie unruhig, und ganz ehrlich, wer würde nicht total durchdrehen? Doch Nika behält trotz der ganzen Lage einen einigermaßen klaren Kopf. Viele Fragen tauchen auf, wo kommt das blutige Shirt im Badezimmer her? Wo ist ihre Mitbewohnerin? Wie soll sie ohne Schlüssel die Wohnung verlassen und was soll diese Liste bedeuten, die sie selber geschrieben hat? 

Ursula Poznanski konnte mich so fesseln, dass ich nur aufhören konnte zu lesen, wenn mir die Augen zufielen. Schon lange war ich nicht mehr so begeistert. 

Am liebsten würde ich euch alle Zwingen das Buch zu lesen. Nur damit ihr meine Euphorie verstehen könnt. 

Die Geschichte spielt im schönen Italien, denn hier studiert Nika Kunstgeschichte. Zum Glück hat sie Stephano an ihrer Seite, der ihr mit der Sprache, die sie selber nicht so gut beherrscht helfen kann. Nach und nach begibt sich Nika auf die Suche nach Antworten. Durch Befragungen bekommt sie eine kleine Ahnung, was passiert sein könnte. Ihre Liste bergt eine Menge Rätsel und auch die müssen gelöst werden. Ihre verschlüsselten Worte sind nämlich nicht auf Anhieb zu verstehen.

Die Atmosphäre hinterlässt Gänsehaut, einen schnelleren Herzschlag und teilweise Unwohlsein. 
Während des Lesens spürte ich ein kribbeliges Gefühl wie Nervosität. Die Gefühlswelt der Protagonistin ging auf mich über, als wenn ich hautnah dabei war. Es ist schwer zu beschreiben, wie gefangen ich war. Man vergisst einfach alles um sich herum und schon lange hat mich kein Buch mehr so geflasht. 

Die Streifzüge durch Siena, die Befragungen der Polizei und auch Nikas Mut der Alleingänge lassen den Spannungsbogen nicht abflachen. 

Bis zum Schluss weiß man nicht, wo alles hinführen wird. Immer wieder hat man eine Ahnung, verwirft sie wieder und am Ende hat man ein Oh auf den Lippen. Man kann nur ungläubig den Kopf schütteln.



Bitte lest „Aquila“ von Ursula Poznanski und lasst euch diese geniale Geschichte nicht entgehen. Dieses Buch ist einfach der Oberhammer und ich sage euch, ihr kommt, wenn ihr einmal angefangen habt zu lesen, nicht mehr von diesem Buch los. Ihr werdet so gefangen sein, als wenn ihr selber Nika wärt. Als wenn ihr ohne Gedächtnis durch die Straßen von Siena nach Antworten sucht. Einfach Wahnsinn!!!

 
(Ich gebe dem Buch 5 von 5 Feen und tausend noch dazu)

Kommentare:

  1. Huhu!

    Wow, was für eine Begeisterung!!! :D
    Ich hab das Buch schon hier und werd es in den nächsten Wochen auch lesen - bin schon sehr gespannt und freu mich jetzt noch mehr drauf!

    Danke für die tolle Rezi ♥

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  2. Liebe Vanessa,

    Wahnsinn, was für eine großartige Rezension von dir! Ich habe jetzt schon einige begeisterte Stimmen zu dem Buch gelesen und je mehr ich von diesen Rezis lese, umso dringender will ich das Buch selber lesen. Ich werde es mir sehr bald kaufen. Ich liebe Ursula Poznanski seit ich Erebos gelesen habe. Und da hatte ich auch so einen Sog gespürt, den du bei "Aquila" scheinbar auch hattest. Solche Bücher liebe ich!

    Danke für deine schöne Rezi <3

    Liebe Grüße,
    Caterina

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  3. Na, das hat dir aber gut gefallen! Ich kann deine Begeisterung verstehen. Ich hab es an einem Tag verschlungen und das kommt nicht oft vor. 😄

    Liebe Grüße,
    Mona

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  4. Na, das hat dir aber gut gefallen! Ich kann deine Begeisterung verstehen. Ich hab es an einem Tag verschlungen und das kommt nicht oft vor. 😄

    Liebe Grüße,
    Mona

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  5. Huhu Vanessa

    Mensch, du machst es mir jetzt aber auch nicht leicht .... Da mein SuB einfach so hoch ist und ich da erst einmal etwas weglesen muss, habe ich schweren Herzens auf "Aquila" verzichtet. Und nun schwärmst du so davon ....

    lg Favola

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  6. Huhu liebste Vanessa,

    *hach*, ich kann dir in allem nur voll und ganz zustimmen, ich bin auch sooooo begeistert von "Aquila". Das Buch hat so eine Sogwirkung, dass man es echt nicht mehr aus der Hand legen kann. Einfach mega!!!

    Liebe Grüße,
    Ally

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