Dienstag, 25. Februar 2020

[Rezension] Das Geschenk von Sebastian Fitzek

Bildquelle: Droemer Knaur Verlag






Psychothriller
Ausgabe: Hardcover
Seiten: 368
Verlag: Droemer Knaur
ISBN-13: 978-3426281543



(Werbung da Rezensiosnexemplar)


Als Milan Berg an einer Ampel steht, bemerkt er ein Mädchen in einem Auto. Es wirkt sehr verängstigt und hält einen Zettel an die Scheibe. Doch Milan ist Analphabet und kann diesen nicht lesen. Trotzdem nimmt er die Fährte auf und will diesem Kind helfen. Zusammen mit seiner Freundin Andra begibt er sich auf die Suche und gerät selbst in seine Vergangenheit, von der er lieber Abstand gehalten hätte.



Schon alleine wegen der Aufmachung muss man Bücher von Sebastian Fitzek im Regal stehen haben. Denn auch "Das Geschenk" kommt in einer Geschenkverpackung daher und ist ein absoluter Blickfang.

Der Einstieg in die Geschichte viel mir leicht. Und man fliegt nur so durch die Kapitel. Sebastian Fitzek hat es wieder mal geschafft, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte. Es gibt eine gewisse Spannung, Action und natürlich Wendungen und Verwirrungen.

Die Idee, das Milan Berg Analphabet ist, hat mir gut gefallen. Er versucht es zu verbergen und bekommt dies auch perfekt hin. Milan selbst bleibt ein wenig undurchsichtig. Ich würde nicht behaupten, dass ich ihn wirklich mochte. Sehr interessant ist auf jeden Fall seine Vergangenheit, diesen Teil habe ich neugierig gelesen.
Andra, seine Freundin ist eine taffe Frau und weiß genau was sie will. Sie hilft Milan bei der Suche des Mädchens.

Es ist schnell klar, dass diese Entführung etwas mit Milans Vergangenheit zu tun hat. Es gibt hier immer wieder Verbindungen und Andeutungen. Einiges konnte ich schon vorher erahnen und hatte recht damit. Aber zwischendurch kamen auch einige Aha-Momente.

Etwas Zwiegespalten bin ich dennoch. Auf einer Seite fand ich die Geschichte spannend. Für einen Psychothriller die dazugehörigen Psychospielchen, es gab Blut und Brutalität. Action kam also auch nicht zu kurz. Trotzdem kamen mir einige Handlungen nicht logisch vor. Die typischen Verwirrungen und Wendungen von Sebastian Fitzek fand ich am Ende zu viel des Guten. Hier hätte man meiner Meinung nach etwas runterfahren können. Aber die Idee am Ende, wie alles aufgelöst wird und auch was mit Milan Berg passiert ist, ist trotzdem interessant zu lesen.




"Das Geschenk" von Sebastian Fitzek war fesselnd und spannend. Doch die Verwirrungen und Wendungen waren mir am Ende zu viel des Guten.


 
(Ich vergebe 4 von 5 Feen)

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