Donnerstag, 18. November 2021

[Rezension] Frohes Fest, lieber Weihnachtsmann von Annette Langen und Andrea Hebrock









 
Pappbilderbuch
Seiten: 22
Verlag: Penguin Junior
Illustrationen:Andrea Hebrock
Autorin: Annette Langen
Alter: ab 2 Jahren
ISBN-13: 978-3328300380


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Der Weihnachtsmann packt die Geschenke auf seinen Schlitten. Doch da versteckt sich doch heimlich der kleine Schneehase. Zum Glück ist er dabei, denn der Weihnachtsmann hat einiges zu tun.


 
„Frohes Fest, lieber Weihnachtsmann“ ist ein Pappbilderbuch mit großen stabilen Klappen. Insgesamt sind die Seiten recht dick und dadurch schön stabil. Das Buch ist ab 2 Jahren gedacht aber ich denke auch kleinere Kinder werden hiermit ihre Freude haben. Durch das Blättern der Klappe entsteht eine neue Handlung in der Geschichte. Dadurch wird noch mehr Leben eingehaucht und es lädt zum selber erzählen ein.

Der Weihnachtsmann macht gerade alles startklar, um die Geschenke zu verteilen, da schleicht sich der kleine Schneehase mit auf den Schlitten, um dem Weihnachtsmann zu helfen. Was für ein Glück, denn der Weihnachtsmann schläft auf dem Schlitten einfach ein. Warum weiß man zwar nicht, aber witzig ist es dennoch. Die Geschichte ist kurz gehalten, besteht aus zwei Sätzen pro Seiten und ist gereimt. Der Text lässt sich flüssig lesen. Nur am Schluss hat mir irgendwie noch was gefehlt.

Die Illustrationen sind sehr groß und einladend. Die Farben sind kräftig und insgesamt bereitet es sehr viel Freude, das Buch durchzublättern. Hervorragend kommt auch die Weihnachtsstimmung rüber. 
 

Eine niedliche Geschichte wo der Weihnachtsmann einfach beim Geschenke verteilen einschläft und ein Schneehase diesen Part übernimmt.

(Ich vergebe 5 von 5 Feen)

Samstag, 13. November 2021

[Rezension] Schuld! Seid! Ihr! von Michael Thode








Bildquelle: Bastei Lübbe Verlag


Taschenbuch
Seiten: 416

Verlag: Bastei Lübbe
Autor: Michael Thode
ISBN-13: 978-3-404-18416-3


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Ein neuer Fall für Kommissar Rolf Degenhardt. In der Lüneburger Heide nehmen sich zwei Menschen qualvoll das Leben. Doch was bedeuten die Tarotkarten die bei den Toten gefunden werden. Es muss irgendeine Verbindung geben...


 
Bei „Schuld! Seid! Ihr!“ habe ich leider etwas gebraucht um mich richtig zurechtzufinden. Trotz des spannenden Prologs. Denn die Kapitel sind recht kurz, weswegen es gedauert hat, mich mit den Personen und Handlungen anzufreunden. Alles ist etwas Sprunghaft. Vom Kommissar, zum Gehängten und dann die ganzen einzelnen Personen, die später tot aufgefunden werden. Das war mir manchmal ein wenig zu viel. Nach und nach hat sich dieses Gefühl aber gelegt.

Das Buch ist wie ein Theaterstück in sechs Akte eingeteilt. Das fand ich erfrischend und die Tarotkarten an den Tatorten fand ich interessant. Die Ermittlungen führen rasch zu einem Ergebnis, doch die Zusammenhänge müssen erst gefunden werden. Die Idee ist spannend und auch einige Passagen sind es. Doch leider gab es einige Längen, die meinen Lesefluss gestört haben. Für mich war es eher ein guter Krimi als ein Thriller voller Nervenkitzel. Da ich Krimis aber ebenfalls gerne lese, war es nicht allzu störend.

Kommissar Rolf Degenhardt ermittelt hier seinen zweiten Fall. Den ersten Band habe ich nicht gelesen und dennoch hat mir gefühlt nichts gefehlt. Der erste Fall wurde immer mal wieder erwähnt und dadurch bin ich neugierig geworden und werde „Das stumme Kind“ wohl ebenfalls lesen.

Was ich allerdings ein wenig schade fand, dass die Charaktere recht blass blieben. Besonders die neue Kollegin an Degenhardts Seite. Sie hätte ruhig ein wenig mehr Tiefgang bekommen können.

Die Auflösung genauso wie die toten Personen am Ende ihre Verbindungen hatten, haben mir sehr gut gefallen und alles wurde logisch zusammengefügt.



„Schuld! Seid! Ihr!“ war für mich leider eher ein guter Krimi als ein Thriller. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe ich das Buch schnell durch gelesen und bin gespannt, was für Fälle noch auf Kommissar Rolf Degenhardt zukommen werden.
 

(Ich vergebe 3 von 5 Feen)

Freitag, 12. November 2021

[Rezension] Die kleine Hummel Bommel – Nur Mut von Britta Sabbag










Hardcover
Seiten: 32

Verlag: arsEdition
Illustrationen: Joëlle Tourlonias
Alter: ab 3 Jahren
ISBN-13: 978-3-8458-3159-6


(Werbung da Rezensionsexemplar)


 
Die große Insektenaufführung hat seinen großen Tag. Alle sind ganz aufgeregt und haben auch ein wenig Angst, dass etwas schiefgeht bei ihren Auftritten. Aber wenn man an sich glaubt, kann man alles schaffen!



  
„Die kleine Hummel Bommel – nur Mut“ ist ein schönes Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren. Hier wird ganz klar gezeigt, dass man mit ein wenig Mut und Selbstvertrauen alles zu erreichen kann.

Es ist der große Tag der Insektenaufführung. Bevor es losgeht, besucht die Hummel Bommel die einzelnen Teilnehmer. Jeder von ihnen hat Bedenken, ob alles genauso klappt, wie es sein soll. Doch die kleine Hummel Bommel verteilt eine Menge Mut an jeden einzelnen mit liebevollen Worten. Dadurch steigt die Zuversicht der einzelnen Insekten.
Beim eigenen Auftritt gibt es einen kleinen Moment, der fast alles durcheinander wirbelt, aber gemeinsam, wird es dann doch am Ende gut. Besonders witzig ist hier, dass der Moderator Thomas Gottschalk verblüffend ähnlich sieht. Das fand ich sehr gelungen.

Die kleine Hummel Bommel ist unschlagbar was seinen Niedlichkeistfaktor angeht. Die Illustrationen von Joelle Tourlonias sind wundervoll. Große Zeichnungen, eine zarte Farbwahl wird einem geboten.
Am Ende gibt es sogar ein Lied, das man sich Downloaden kann und von Maite Kelly geschrieben ist.

Das Buch hat eine wunderbare Aussage. Gemeinsam kann man alles schaffen, manchmal braucht es nur ein wenig Mut und die richtigen Worte.

„Die kleine Hummel Bommel – nur Mut“ zeigt mit wundervollen Illustrationen, was Selbstvertrauen und ein klein wenig Mut alles bewirken kann. Eine tolle Botschaft.

(Ich vergebe 5 von 5 Feen)

Donnerstag, 11. November 2021

[Rezension] Mein kleiner grüner Traktor von Kristina Schaefer und Tina Schulte









Bildquelle: Coppenrath Verlag

Pappbilderbuch

Seiten: 12
Verlag: Coppenrath Kinder
Autor: Kristina Schaefer
Illustrationen: Tina Schulter
Alter: ab 18 Monate
ISBN-13: 978-3-649-62898-9


(Werbung da Rezensionsexemplar)


 
Auf dem Bauernhof ist gerade Erntezeit. Der kleine grüne Traktor hat von morgens bis abends zu tun.





Mein kleiner grüner Traktor ist nicht nur ein Buch, sondern kommt zusammen mit einem kleinen grünen Traktor aus Holz als Set. So kann man gleich mit dem Holzspielzeug die Geschichte im Buch Nachspielen. Man lernt gleich was so ein Traktor alles zu tun hat und wo er einsetzbar ist. Das gefällt mir sehr gut.

Der Traktor als Holzspielzeug ist schön verarbeitet und sieht genauso wie der im Buch aus.
Das Buch ist quadratisch und mit seiner Größe handlich.
Die Seiten sind voll illustriert und sehr schön gestaltet. Es wurden saftige Farben ausgewählt und der Traktor kommt immer gut zur Geltung.
Der Text ist gereimt und lässt sich ganz gut lesen. Er ist passend zum Buch sehr kurz gehalten aber das reicht völlig aus.



Die Kombination aus Holzspielzeug und der passenden Geschichte machen dieses Set zu etwas besonderen. Ich finde, es ist auch immer wieder ein schönes Geschenkset.

(Ich vergebe 5 von 5 Feen)

Dienstag, 9. November 2021

[Rezension] Sommersprossen - Nur zusammen ergeben wir Sinn von Cecelia Ahern







Bildquelle: Fischer Krüger Verlag


Hardcover
Seiten: 400

Verlag: Fischer Krüger
Übersetzung: Christine Strüh
ISBN-13: 978-3810530455


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Allegra arbeitet als Politesse und verteilt die Strafzettel gewissenhaft. Eines Tages begegnet sie jemanden, der sie zum Nachdenken bringt. Allegra stellt sich die Frage: Wer macht mich aus? Welche fünf Menschen sind mir am nächsten?


 
„Sommersprossen“ wollte ich wirklich mögen, denn Cecelia Ahern schreibt so tolle Romane. Doch bei diesem war ich echt froh, als es zu Ende war.

Allegra, die Protagonistin ist sehr eigenwillig. Ein Charakter, der schwer zu beschreiben ist und mit der ich leider überhaupt nicht warmgeworden bin. Zu Anfang zieht sich die Geschichte ohne dass irgendetwas Nennenswertes passiert. Zu viele Details, zu langatmige Passagen. Irgendwann wurde es zwar besser, aber dennoch konnte mich der Roman nicht mehr gefangen nehmen.

Die ganzen Charaktere, sind eher merkwürdig, bis auf Tristan der die entscheidende Rolle spielt und Allegra zum Nachdenken anregt, bringt Schwung in die Geschichte. Seine lockere Art ist so anders als die kontrollierte Allegra. Hier mochte ich den Schlagabtausch und wie sie miteinander umgegangen sind.

Die Geschichte regt zum Nachdenken an. Man überlegt, welche fünf Menschen im eigenen Umfeld prägen und einen ausmachen. Allegra hingegen fällt das schwer. Eine Sache, die mich als Leser traurig gestimmt hat. Dennoch haben mir die Emotionen gefehlt.

Das Beste am ganzen Roman war das Ende. Es ist harmonisch und bringt die Gefühle hervor, auf die man im gesamten Buch vergeblich gewartet hat.

„Sommersprossen“ konnte mich leider nicht überzeugen, zu langatmige Passagen, zu wenige Emotionen und erst zum Schluss wurde dies besser. Bedauerlicherweise zu spät.


(Ich vergebe 2 von 5 Feen)