Sonntag, 19. August 2012

Wie der Löwe ins Kinderbuch flog…


Geheimnisse erfolgreicher Kinder- und Jugendbuchmacher

Inhalt: 

In diesem Buch sprechen über 90 erfolgreiche deutschsprachige Kinder- und Jugendbuchmacher: wo sie am besten schreiben können, wie sie arbeiten, welches die liebsten Veröffentlichungen sind. Viele tolle Informationen stecken in diesem Buch. 

Hier ein paar Beispiele an Autoren: Gabriella Engelmann, Isabel Abedi, Maja von Vogel, Monika Feth, Angela Sommer-Bodenburg  und noch viele viele mehr!  

Meine Meinung: 

Ich freue mich wirklich sehr, dass ich dieses Buch mein nennen darf! Vielen lieben Dank dafür an Antje Szillat (Herausgeberin)! 

Ich fand es interessant und spannend zu gleich, so tolle Einblicke über die Autoren und auch Illustratoren zu bekommen.   

Es macht Spaß das Buch durchzublättern und zu lesen, was manche am schwierigsten finden oder wo sie gerne schreiben/zeichnen. Sie plaudern ihre Geheimnisse aus und das ist einfach nur schön zu lesen. 

Sehr schön sind auch die Illustrationen, die von den Autorenbüchern gezeigt werden, so wie Felix der Hase oder Honky Tonk Pirates. 
 



Was ich auch toll finde das von jedem Autoren die Homepage mit aufgelistet ist, so kann man auch gleich da noch stöbern gehen. Ich muss gestehen, dass ich zu vielen Kinderbüchern, die Autorennamen nicht kannte, daher fand ich es total interessant, ein Gesicht zu sehen. Genauso ist es mit den Illustratoren, so fand ich es spannend, wie bei vielen das Zeichnen überhaupt angefangen hat. 



Fazit:

Jeder, der gerne Kinder- und Jugendbücher liest, sollte dieses Buch in seinem Regal stehen haben.  Man hat Spaß und freut sich so tiefe Einblicke hinter die Kulissen zu bekommen! Ich bin wirklich total begeistert von diesem tollen Buch.  Also geht es euch schnell kaufen :D


(ich gebe dem Buch 5 von 5 Feen)  

Infos zum Buch:

Gebundene Ausgabe: 243 Seiten 
Verlag: Edition Zweihorn; Auflage: 1 (Oktober 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3935265794 
ISBN-13: 978-3935265799

Donnerstag, 16. August 2012

Glucksi zieht nach Monsterstadt von Bine und Benjamin Brändle



Inhalt: 

Glucksi ist neu in Monsterstadt, um sein Haus aus der Holzkiste zu befreien, braucht er einen Hammer. Auf der Suche nach einem netten Nachbarn, der einen Hammer hat, lernt er immer mehr Bewohner von Monsterstadt kennen.

Meine Meinung: 

Dieses Kinderbuch ist einfach nur toll! Ich selber habe keine Kinder aber dennoch hat es mir viel Freude bereitet. Meine kleine Schwester (14) und ich haben am Anfang des Buches erst mal die Beschreibungen der Monster durchgelesen und in unserer Familie aufgeteilt. Wir haben dabei viel gelacht und gestaunt, wie toll doch ein Kinderbuch sein kann. 

Die Illustrationen sind einfach total niedlich und mit viel Liebe gemacht. Der Text ist kurz gehalten, wie es in einem Kinderbuch normal ist. Egal wie oft man sich das Buch anschaut, man findet immer wieder Kleinigkeiten, die man übersehen hat, wie lächelnde kleine Pilze oder Ameisen die fleißig sind. Überall sind halt Besonderheiten

Besonders schön sind auch die Klappelemente, die auf fast jeder Seite zu finden sind. Ich hoffe das Foto zeigt, was ich meine. 

Fazit: 

Ich kann Euch das Kinderbuch einfach nur empfehlen, egal ob für groß oder klein. Es ist so niedlich und voller Überraschungen gemacht. Einfach nur toll! 

Wer gerne mehr über die kleinen Monster erfahren möchte, sollte einfach mal auf der Verlagsseite moses. vorbeischauen: *klick*

 (ich gebe  dem Buch 5 von 5 Feen)

Infos zum Buch: 

Gebundene Ausgabe: 32 Seiten 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 389777643X 
ISBN-13: 978-3897776432 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre






 

Dienstag, 14. August 2012

Leserunde bei Emma Bücherkeks


Emma Bücherkeks startet diesmal zwei Leserunden, da beide Bücher mit den meisten Stimmen gewählt wurden!

Beide Leserunden werden von den Autorinnen begleitet. 

Wir lesen also zusammen das Buch und können der Autorin fragen stellen und über das Buch diskutieren. 

Natürlich sollt ihr auch wissen um welche Bücher es geht! 


 --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Leserunde 1: "Pinguinwetter" von Britta Sabbag 
Beginn ist der 20.08.12 

Charlotte wird auf dem Höhepunkt ihrer Karriere gefeuert. Außerdem erhält sie von ihrer Mutter äußerst fragwürdige SMS aus der U-Haft in Grönland. Dann entscheidet sich ihr Immer-mal-wieder-Mann Marc auch noch, endlich in den Hafen der Ehe einzuschiffen - allerdings nicht mit ihr. Und nun? Rein in die rosa Babyelefantenhose und rauf aufs Sofa! Um Charlotte auf andere Gedanken zu bringen, drückt Freundin Trine ihr Sohnemann Finn aufs Auge. Als es bei einem Zoobesuch zu einem Beinahe-Unfall kommt, steht Charlotte der alleinerziehende Eric als Retter in der Not zur Seite. Weil der jedoch glaubt, Charlotte sei Finns Mutter, geht der Schlamassel erst richtig los ...





-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 
Leserunde 2: "Goldmarie auf Wolke 7 von Gabriella Engelmann
Beginn ist der 02.09.12 

Marie schwebt auf Wolke 7, als sie einen Job im Laden Traumzeit ergattert. Traumhaft ist vor allem auch der Ire Dylan, den sie dort kennen lernt. Dann geschehen plötzlich viele magische Dinge, die Marie sich nicht erklären kann. Die mysteriöse Nives spinnt ihre Schicksalsfäden und im Leben von Marie und ihrer Stiefschwester Lykke ist bald nichts mehr, wie es einmal war.


 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------



Vielleicht habt ihr ja auch Lust mitzumachen, Emma würde sich bestimmt freuen wenn sich ganz viele Teilnehmer finden! 

Ich mache auf jeden Fall bei beiden Leserunden mit und freue mich schon drauf!



Sonntag, 12. August 2012

Autoren-Interview mit Mara Lang



Vielen lieben Dank, dass ich Dich heute auf meinen Blog begrüßen darf.
Ich freue mich sehr dass Du da bist. 

Danke für die Einladung.  Einen schönen und sehr interessanten Blog hast du da.




Bitte stelle dich kurz vor.

Ich bin gebürtige Wienerin und mittlerweile kann ich mir auch keine schönere Stadt zum Leben vorstellen. Ich wohne mit meinem Mann in einem Reihenhaus im Grünen, ganz in der Nähe der Alten Donau, wo im Sommer die Frösche quaken und die Gelsen stechen. Noch lieber hätte ich ja ein Haus auf dem Land, am besten in den Bergen, aber gleichzeitig genieße ich die Vorzüge der Stadt. Ich gehe nun mal abends gern essen oder ins Kino. Genauso gern bin ich aber auch zu Hause, koche, höre Musik, schaue DVDs oder lese. Außerdem betreibe ich in meiner Freizeit Sport, vor allem Klettern, Reiten oder Laufen. Tja, und natürlich schreibe ich. Das klingt nun so, als würde das die wenigste Zeit in Anspruch nehmen, in Wahrheit ist es genau umgekehrt. ;-) Das Schreiben ist zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden, den ich nicht mehr missen möchte.

Mit deinem Debüt „Masken – Unter magischer Herrschaft“ hast Du eine fantasiereiche und erstaunliche Welt erschaffen. Wie kam es dazu?

Ich bin schon als Kind ständig in fremde Welten abgedriftet. Anfangs beim Lesen, Fernsehen oder im Kino, später habe ich die Geschichten in meiner Fantasie weitergesponnen und schließlich aufgeschrieben.
Als ich dann vor einiger Zeit mit dem professionellen Schreiben begonnen habe, bin ich rasch in der Fantasy gelandet. Die Idee zu „Masken“ entstand im Sommer 2009, als ich ein Plakat zur Ausstellung „Wir sind Maske“ gesehen habe. Untermalt von einem meiner damaligen Lieblingssongs („Stadt“ von Cassandra Steen und Adel Tawil) begannen meine Gedanken um die Frage „Was wäre, wenn wir eine Maske tragen müssten?“ zu kreisen. Ich hatte sofort Bilder im Kopf: von einer weißen Stadt inmitten einer Wüstenlandschaft und einem Mann, der sich eine Maske vom Gesicht reißt.
Die Fantasy-Welt von „Masken“ ist mit der Entwicklung der Hauptfigur gewachsen. Ferin hat mir von ihrem Leben und ihrem Traum erzählt. Neue Bilder sind in meinem Kopfkino entstanden und so haben sich die Schauplätze ganz von selbst ergeben. Ich habe Ferins Heimat dann gemeinsam mit ihr erforscht. Ich wollte ganz nah an meiner Figur bleiben und dem Leser alles durch ihre Augen vermitteln: ihr Staunen über den Dschungel, ihre Angst vor den Tieren dort, ihre Begeisterung für die Schönheit der Natur. Für Ferin war im Vergleich zu ihrer Vergangenheit alles bunt und vielfältig. Und sehr aufregend. Vielleicht ist die Welt in „Masken“ deshalb so facettenreich – vielleicht ist es aber auch nur meine Art, die Dinge zu sehen, wenn ich mir ein eigenes Universum bastle. ;-)

Besonders gut haben mir die Namen Deiner Charaktere  gefallen. Wie kamst Du auf diese? Haben einige vielleicht eine besondere Bedeutung? 

Lustig, dass du das erwähnst – die Namensgebung meiner Charaktere ist mir sehr wichtig. Ich liebe Namen und nehme mir viel Zeit, sie auszuwählen. Manchmal entscheidet der Charakter selbst über seinen Namen. Ich sehe ihn vor meinem inneren Auge und weiß sofort, wie er heißt. Bei vielen Figuren aus „Masken“ war das der Fall, z. B. bei Rhys, Tamir, Akur und Nolina – ihre Namen waren von Anfang an klar.
An anderen Namen tüftle ich lange herum, schlage in Namensverzeichnissen nach, informiere mich über ihre Bedeutung und spiele mit Buchstaben. Oft reicht es, die Buchstaben eines Namens umzustellen oder durch andere zu ersetzen, bis der Charaktername stimmig ist. Manchmal ändere ich den Namen sogar noch mitten in der Geschichte, weil der ursprüngliche Name das Handeln der Figur blockiert.
Ich kann es nicht genau erklären, aber Namen erwecken in mir Gefühle, die wiederum dem Charakter der Figur entsprechen oder eben nicht. Der Name Ferin zum Beispiel wirkt auf mich kühl, sperrig, vermittelt mir Distanz, auch ein wenig Melancholie und klingt gleichzeitig so geheimnisvoll und interessant, dass ich mehr darüber erfahren will. Er hat perfekt zu diesem einsamen, verstörten Mädchen gepasst, das Ferin zu Beginn der Geschichte ist.

Wer ist Dein Lieblingscharakter und warum?

Diese Frage ist schwer zu beantworten, denn ich liebe alle meine Charaktere.
Ferin ist mir wohl am nächsten. In ihr steckt viel von meiner eigenen Persönlichkeit, mehr als mir beim Schreiben bewusst war. Ich kann sie so gut verstehen und bin unglaublich stolz auf sie, dass sie sich im Laufe der Geschichte so toll weiterentwickelt.
Besonders gern mag ich auch Rhys, weil er grundehrlich und fröhlich ist. Seine Natürlichkeit hat es mir beim Schreiben leicht gemacht, die Szenen mit ihm liefen wie von selbst. Und ich bin verschossen in Martu, in seinen komplizierten Charakter und seine Stärke, gepaart mit dieser sanften Sicherheit. Du siehst, ich kann mich einfach nicht entscheiden.

Wie lange hat es gedauert, bis aus der Idee eine Geschichte wurde, die Du veröffentlichen wolltest?

Von der Ursprungsidee bis zum fertigen Plot dauerte es ein paar Wochen. Insgesamt, also inklusive Lektorat und Druckfahnen (letzte Durchsicht vor dem Druck) habe ich 1 ½ Jahre an „Masken“ gearbeitet.
Mir war sofort klar, dass ich diese Geschichte veröffentlichen wollte. Die Grundidee hatte das gewisse Etwas, das es braucht, um mich in Aufregung zu versetzen. Da ist so ein Kribbeln in mir, wenn ich merke, dass eine Idee stark genug ist, eine Geschichte zu tragen. Dann hilft nur hinsetzen und sie ausarbeiten. Ich muss mich immer sehr zurückhalten, nicht zu früh mit dem eigentlichen Schreibprozess zu beginnen, auch wenn mir die Geschichte noch so sehr unter den Fingern brennt. Zuerst muss der Plot stehen und auf alle Unstimmigkeiten überprüft werden, sonst kann es vorkommen, dass ich am Ende alles wieder umarbeiten muss.

Musstest Du lange nach einem Verlag suchen?

Ich habe mich zuerst bei Agenturen beworben und bin zum Glück relativ rasch bei einer untergekommen. Die Zusage vom Verlag kam dann drei Monate später. Also in Summe etwa ein halbes Jahr, das ist für einen Newcomer recht flott.

Hättest Du je gedacht, dass so viele Leser Dein Buch lieben werden?  (Bei Amazon nur gute Rezensionen).

Ein Buch zu veröffentlichen ist eine aufregende Sache, vor allem, wenn es das Debüt ist. Ich weiß noch, wie hibbelig ich vor der ersten Rezension war. Da schreibt man monatelang in seinem Kämmerchen, legt all seine Ideen und sein Herzblut hinein, schwankt zwischen Euphorie und Verzweiflung (ja, das auch ;-) ), und weiß am Ende doch nicht, wie die Geschichte ankommen wird. Testleser, Agent und Lektor bringen zumindest mal erste Rückmeldungen, aber letztendlich entscheidet doch der Leser.
Ich hatte gehofft, dass die Begeisterung, die ich beim Schreiben von „Masken“ empfunden habe, zwischen den Zeilen greifbar ist. Dass ich alle die Emotionen vermitteln kann, die mir selbst so wichtig sind. Dass der Leser in meine Welt eintauchen kann. Gehofft wie gesagt, aber mehr schon nicht.
Nun bin ich überwältigt und dankbar, dass es mir offenbar gelungen ist, so viele Leser mit Ferins Geschichte zu fesseln. Und wenn dann in den Rezensionen eine ähnliche Begeisterung mitschwingt, macht mich das sehr glücklich.

Liest Du die Rezensionen zu Deinem Buch? 

Ja, ich lese alle Rezensionen. Das Feedback meiner Leser ist mir sehr wichtig. Es gibt so viele verschiedene Meinungen, was dem einen gefällt, findet der andere schrecklich und umgekehrt, und man kann es nicht allen recht machen. Aber man kann aus den Rezensionen einen Gesamttenor herauslesen, der für die weitere Arbeit von Nutzen ist. Schließlich will man ja seine Leser auch mit der nächsten Geschichte in den Bann ziehen. Daher lasse ich mir die Rückmeldungen genau durch den Kopf gehen und überlege, was ich in Zukunft verbessern kann.

Welches Genre liest Du selber am liebsten? Welches ist Dein Lieblingsbuch und Lieblingsautor?

Ich lese querbeet, vor allem Fantasy, Science Fiction, historische Romane und Thriller. Wenn mich eine Geschichte anspricht, ist schon auch mal Gegenwartsliteratur dabei, aber es ist nicht meine erste Wahl.
Ich habe keinen Lieblingsautor, dazu faszinieren mich einfach zu viele. Mal ist es der Schreibstil, der mich anspricht, mal die Fähigkeit, Spannung zu erzeugen, oder einfach der Plot an sich. In der Fantasy lese ich gern von Ilona Andrews, Brandon Sanderson oder Jennifer Fallon. Ihre Gezeitenstern-Saga ist einfach umwerfend.

Auf was dürfen wir uns als nächstes freuen? Sind weitere Geschichten schon in Planung? 

Genaugenommen sind zurzeit zwei Geschichten in Arbeit. Eine ist wieder in der High Fantasy angesiedelt, und ich tobe mich gerade im Finale aus. Die andere fällt in den Bereich Jugendbuch/Thriller, und ich hoffe sehr, dass sie bei einem Verlag unterkommt, denn es macht mir momentan so viel Spaß, in diesem Genre zu schreiben.

Vielen lieben Dank für Deine Beantwortung. Schade das so ein Interview immer so schnell vorbei ist. 

Danke für die tollen Fragen, es war mir eine Freude, sie zu beantworten.

Homepage der Autorin: *klick*
Die Autorin bei Facebook: *klick*

Meine Rezension zu dem Buch "Masken - unter Magischer Herrschaft *klick* 

                                 

Inhalt: Die junge Ferin sehnt ungeduldig den Tag herbei, an dem sie endlich die Maske erhält, die ihre hässlichen blauen Gesichtsmale überdecken und sie ebenso schön machen wird wie die Herrschenden. Aber ihre Maske zerfällt zu Staub – und Ferin wird zu einer Gesetzlosen. Sie flüchtet zu einer Rebellengruppe, die unmaskiert im Dschungel lebt. Hier erfährt sie die Wahrheit über die magischen Kräfte ihres Volkes, die von den Masken unterdrückt werden, und lernt den attraktiven Martu kennen. Gefangen in einem Strudel aus Unterdrückung, Verrat und Rache, der nicht nur die Freiheit ihres Volkes, sondern auch ihre große Liebe bedroht, bleibt Ferin nur eins: Sie muss die Masken zerstören.

Samstag, 11. August 2012

Herbstattacke von Nataly Savina


Inhalt: 

Nach der Trennung seiner Eltern ist Leo mit seiner Mutter umgezogen. Seine Mutter ist noch sehr labil nach der Trennung und auch eine neue Schule muss Leo besuchen. Doch das sind nicht die einzigen Probleme in Leos leben, denn auf der neuen Schule gerät er gleich in die Fänge der Gang. Und dann findet er ausgerechnet Farsaneh, die Schwester des Schlägers toll. 

Meine Meinung: 

Leo hat mit vielen Problemen zu kämpfen, die er jedoch sehr gut bewältigt. Er ist nicht eine Person, die sich zu viele Gedanken um alles macht und weiß gleich, wie er mit bestimmten Situationen umzugehen hat. 

In diesem Buch werden viele wichtige Probleme behandelt, wie die Trennung der Eltern, die Gang die gerne einfach so prügelt und nur Unsinn macht und dann auch noch die verbotene Liebe zu einem persischen Mädchen, das sich nicht mit Jungs treffen darf. 

Allerdings wurden diese Themen nicht richtig behandelt. Sie werden aufgegriffen aber man geht nicht näher drauf ein. Das Buch ist mit seinen 136 Seiten einfach viel zu kurz, um mit jemandem mitfühlen zu können oder sich auf die Charaktere einzustellen. Es ging einfach alles zu schnell. Die Gefühle der Charaktere wurden nicht beschrieben und auch so blieb alles irgendwie blass. Ich finde man hätte Tiefgründiger auf die Problematiken eingehen können, sodass es trotzdem noch ein Jugendbuch bleibt. Die Charaktere hätten mehr ausgefeilt werden können. 

Ich habe auch die Seiten, mit Farsaneh erzählte, nicht richtig verstanden. Warum wurde das erwähnt und wann hat sie es erzählt?

Der Schluss blieb irgendwie weitgehend offen, was mir nicht gefiel.  

Fazit: 

Es ist eine kurze Lektüre, die zwar gute Ansätze hat aber nicht weiter auf die Problematiken, mit der Gang, geheimen Liebe und der Trennung  der Eltern eingeht. Die Charaktere und auch Gefühle bleiben auf der Strecke. Dennoch war das Buch nicht schlecht, denn Leo ist eine starke Persönlichkeit und meistert seine Probleme.  

(ich gebe dem Buch 2 von 5 Feen) 

Infos zum Buch:
  
Taschenbuch: 112 Seiten 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3551520437 
ISBN-13: 978-3551520432 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

Autoreninfos: *klick*
Homepage des Verlages: *klick*
Der Verlag auf Facebook: *klick*