Dienstag, 22. Mai 2018

[Gastrezension] Das Mädchen das in der Metro las von Christine Fèret-Fleury





Gebundene Ausgabe 172 Seiten
Verlag: Dumont
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 9783832198862



Jeden Morgen sitzt Juliette in der Metro auf dem Weg zu ihrer eintönigen Arbeit in einem Maklerbüro und taucht ein in die Welten ihrer Romane. Mal begibt sie sich mit Marcel Proust auf die Suche nach der verlorenen Zeit, mal begleitet sie Hercule Poirot im Orientexpress Richtung Istanbul - manchmal beobachtet sie auch einfach die Menschen um sich herum, die in ihre Lektüre vertieft sind. Es sind die Bücher, die Juliettes Leben Farbe verleihen. Als sie eines Tages beschließt, zwei Stationen früher auszusteigen, begegnet sie dem schrulligen Soliman, der mit seiner Tochter Zaïde inmitten seiner Bücherstapel lebt. Soliman glaubt, dass jedes Buch, wenn es an die richtige Person übermittelt wird, die Macht hat, ein Leben zu verändern. Auserwählte Boten liefern für ihn diese kostbare Fracht aus, an die, die sie nötig haben. Bald wird Juliette zu einer Botin, und zum ersten Mal haben die Bücher einen wirklichen Einfluss, auch auf ihr Schicksal.

Ich gestehe, ich bin auf dieses Buch einzig und alleine durch das Cover aufmerksam geworden.
Es könnte kaum besser zum Buch passen. Es spiegelt irgendwie meine Buchliebe wieder.
Am Anfang war ich eher skeptisch was dieses Buch angeht. Ich bin kein sehr großer Fan der französischen Literatur. Christine Fèret-Fleury hat mich aber überzeugt. Sie hat so einen sanften Schreibstil. Das Buch war sehr flüssig zu lesen. Und trotz der wenigen Buchseiten hatte ich die Protagonisten ganz klar vor Augen.
Doch leider hat es mir in dem Buch ein wenig an Tiefe gefehlt. Man streift die ungewöhnlichen Protagonisten leider nur. Wir lernen sie kaum kennen. Wie kommt zB. Solimann zu seiner ungewöhnlichen Leidenschaft? Und auch Juliettes Weg in diesem Buch war mir leider zu wenig ausgebaut.
Ich glaube ein paar Seiten mehr hätten dieses stille Buch noch besser gemacht.
Aber auch so hat es mir schon gut gefallen.


Montag, 21. Mai 2018

[Rezension] Das Leben ist manchmal woanders von Ulrike Herwig

Bildquelle: dtv Verlag




Taschenbuch Ausgabe: 
288 Seiten
Verlag: dtv premium
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423261616





Marlene und ihr Sohn Gregor besuchen ihre Schwester Judith und dessen Ehemann Achim. So ganz erfreut scheinen die beiden allerdings nicht zu sein, denn Gregor ist anders als Jungen in seinem Alter und schnell zieht er die Blicke auf sich. Egal ob mit seinem Kleidungsstil oder seiner erbarmungslosen Ehrlichkeit. Er ist nicht ganz normal, das sind die ersten Gedanken...


Das Ulrike Herwig wundervolle Geschichten schreibt, wusste ich schon. Doch mit „Das Leben ist manchmal woanders“ hat sie sich übertroffen.

Samstag, 12. Mai 2018

Pause ab dem 25. Mai 2018!




Hallo meine lieben Leser,

dieser Beitrag fällt mir wirklich nicht leicht. Denn mein Buchtempel wird in diesem Jahr 7 Jahre alt. Es macht mir immer noch unheimlich viel Spaß euch von meinen gelesenen Büchern zu berichten. Genauso der Austausch und die vielen Kontakte, die ich nicht mehr missen möchte.

Doch leider macht es mir die DSGVO nicht leicht. Denn bisher ist Blogspot noch nicht konform und ich kann meinen Blog nicht sicher machen. Da ich keine Lust auf eine Abmahnung habe ober selber zu Hosten und umzuziehen (denn davon habe ich absolut keine Ahnung und im Moment einfach keine Muse und Zeit), werde ich meinen Blog ab dem 25. Mai erst  mal auf privat stellen.
Das heißt nicht, dass ich nicht vielleicht doch wieder bloggen werde. Bisher gebe ich die Hoffnung auch nicht auf, das Blogspot nachzieht und ich doch noch alles für die Datenschutzgrundverordnung ändern kann.

Ansonsten könnt ihr mir auf Facebook, Instagram und Lovelybooks folgen. Denn dort werde ich auf jeden Fall meine Rezensionen weiterhin online stellen. Der Kontakt und Austausch mit euch bleibt also weiterhin dort bestehen.

Ich danke euch für eure Treue, Kommentare und fürs stille Mitlesen! Drückt mir die Daumen, dass nach der ganzen Aufregung alles vielleicht vereinfacht wird und ich wieder voll durchstarten kann. Rezensionen werde ich auf jeden Fall weiterhin vorbereiten.

Eure
Vanessa

Mittwoch, 9. Mai 2018

[Rezension] Die Wolkenfischerin von Claudia Winter

Bildquelle: Goldmann Verlag




Taschenbuch Ausgabe:
400 Seiten
Verlag: Goldmann
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3-442-48573-4





Claire Durant arbeitet bei einen kleinen Berliner Gourmet Magazin. Dort ist sie gerade aufgestiegen. Doch keiner ahnt von ihren Geheimnissen und ihren betrug.
Als Claires Mutter im Krankenhaus landet, soll sie sich um ihre gehörlose Schwester kümmern. Kurzerhand macht sie Claire auf den weg nach Mogueriec ein kleines Dorf in der Bretagne. Als sie hier in ihrer Heimat auch noch ihren Chef entdeckt, der gar nicht weiß, wo sie herkommt, droht alles aufzufliegen...

 

Nachdem mich Claudia Winter schon mit „Glückssterne“ und „Aprikosenküsse“ vollends begeistern konnte, war „Die Wolkenfischerin“ ein muss!

Montag, 7. Mai 2018

[Rezension] Der Fluch des Rhododendrons - Paula und der Pakt von Barbara Ropertz

Bildquelle: epubli.de




Ebook Ausgabe:
304 Seiten
Kosten: 2,99 Euro
Verlag: epubli
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 9783745074512
Empfohlenes Alter: ab 18 Jahren



Paula erbt überraschend den sogenannten „Hexentobel“. Seit Jahrhunderten gibt es Sagen und Gerüchte um diesen Tobel der mitten im Wald zu finden ist. Flüche und sogar verschwundene Männer soll es hier gegeben haben. Bald soll Paula die Aufgabe der Hüterin übernehmen und muss sogar einen eigenen Fluch schreiben.
Doch wird sie dieser Aufgabe gerecht??


„Der Fluch des Rhododendrons – Paula und der Pakt“ konnte mich positiv überraschen. Eigentlich bin ich nicht der Fantasy-Fan, doch Barbara Ropertz konnte mich mit ihren Sagen und Flüchen rund um den Hexentobel begeistern.