Samstag, 14. Mai 2022

[Rezension] Das Glück kommt in Wellen von Gabriella Engelmann








Bildquelle: Droemer Knaur Verlag

 
Taschenbuch:
Seiten: 272

Verlag: Droemer Knaur
Autorin: Gabriella Engelmann
ISBN-13: 978-3-426-52622-4


(Werbung da Rezensionsexemplar)




Lina ist enttäuscht, ihre geliebte Großmutter hat ihr das größte Geheimnis verschwiegen. Das ihrer verschollenen Mutter. Lina ist tief enttäuscht und findet bei Jonas Zuflucht. Doch kann sie überhaupt noch jemanden vertrauen?

  
„Das Glück kommt in Wellen“ ist der zweite Teil der Lütteby Reihe und ich habe mich sehr auf dieses Wiedersehen gefreut. Nach Band 1 waren sehr viele Fragen offen, einige konnten gestillt werden, andere bleiben für Band 3 übrig, der im September erscheint.

Nach Linas Gefühlschaos mit Jonas, hat sie erfahren müssen, dass ihre Großmutter einiges über ihre verschollene Mutter geheim gehalten hat. Lina ist traurig und muss mit diesen Gefühlen erst mal klarkommen und zieht vorübergehend zu ihrer besten Freundin Sinje, ins Pastorat. Sie will sich selber auf die Suche nach ihren Wurzeln machen.

Gabriella Engelmann konnte mich wieder mit ihrem Schreibstil verzaubern. Lütteby ist eine traumhaft schöne Location und auch die Bewohner sind sehr liebenswert. Das ist gleichgeblieben und genauso toll wie im ersten Band. Hier im zweiten geht es mehr „zur Sache“ und es gibt viele Handlungen und einige Fragen, die gelüftet werden, was mir sehr zugesagt hat. Mit Band 2 hat Engelmann noch eine Schippe drauf gelegt und mich vollends überzeugt.

Die Gefühle von Lina sind nachvollziehbar, gegenüber ihrer Großmutter als auch für Jonas. Die Annäherung zu Jonas ist auf einer erwachsenen Ebene, was mir überaus gefallen hat. Es gibt Bewohner, die Existenzängste und Geheimnisse haben, genauso wie eine beste Freundin, die was verändern möchte. Immer wieder gibt es Rückblenden über ein kleines Mädchen, was hervorragend in die Geschichte passt und natürlich weiß man schnell, um wen es geht. Die Mischung macht es, wodurch der Roman zu etwas liebenswerten wird, etwas das man gerne liest und sich wohlfühlt.


Mit „Das Glück kommt in Wellen“ konnte mich Gabriella Engelmann komplett überzeugen. Einige Fragen sind noch offen, aber zum Glück erscheint im September der dritte Band rund um die zauberhafte Stadt Lütteby.

(Ich vergebe 5 von 5 Feen)

Mittwoch, 11. Mai 2022

[Rezension] Bobo Siebenschläfer Stickerbuch von JEP Animation








Bildquelle: Eigenes Foto

Stickerbuch

Seiten: 26
Verlag: adrian
Autor: JEP Animation
Alter: ab 3 Jahren
ISBN-13: 978-3948638122


(Werbung da Rezensionsexemplar)



111 Sticker mit tollen Aufgaben rund um den TV-Kinderstar Bobo Siebenschläfer


  
„Bobo Siebenschläfer“ ist bei uns sehr beliebt. Besonders was die Bücher angeht. Es vergeht kein Tag, wo ich nicht einmal eine Bobo Geschichte vorlesen muss. Daher ist das Stickerbuch ein tolles Highlight.

Es gibt hier nicht nur einfache Seiten, wo Bobo mit seiner Familie und Freunden reingeklebt werden soll, sondern auch richtige Aufgaben. So sollen gleiche Paare gesucht und geklebt, Puzzle-Bilder richtig zusammengesetzt oder die richtigen Sticker zur Szene gesucht werden. Das Stickerbuch ist also recht umfangreich und bietet eine Menge an. Es gibt nicht nur Tiere, sondern auch Gegenstände zu kleben, was uns sehr gut gefällt.

Auf jeder Seite gibt es einen kleinen Text und der Hintergrund ist wie aus den Büchern gestaltet. Hier ein paar Beispiele: das Haus der Familie Siebenschläfer, das Wohnzimmer oder der Garten, alles wird wiedererkannt. Auf den Stickerbögen stehen die Seiten, damit man weiß, wo diese hingehören, was sehr praktisch ist. Zudem werden auf einigen Seiten direkt Fragen an das Kind gestellt.

Die Sticker an sich finde ich ein wenig dünn und wenn sie einmal kleben, kann man diese kaum lösen. Zu schnell reißen die Sticker und gehen kaputt. Daher hätte ich mir die Sticker ein wenig stabiler gewünscht. Doch das nimmt keinesfalls den Spaß am Buch.

Das Stickerbuch rund um den TV-Kinderstar Bobo Siebenschläfer bietet eine Menge an. Nicht nur einfach Sticker verteilen, sondern Aufgaben sind zu meistern. Ein tolles Highlight für alle Bobo und Sticker Fans.



(Ich vergebe 4 von 5 Feen)

Dienstag, 10. Mai 2022

[Rezension] Bis zum Mond und zurück von Dani Atkins








Bildquelle: Droemer Knaur Verlag

Taschenbuch

Seiten: 432
Autorin: Dani Atkins
Verlag: Knaur TB
Übersetzung: Simone Jakob, Anne-Marie Wachs
ISBN-13: 978-3-426-52707-8


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Alex ist mit seiner Frau und Sohn Connor sehr glücklich. Manchmal kann er sein Glück kaum fassen. Doch als Lisa einen tödlichen Unfall erleidet, bricht sein kleines Universum zusammen. Seine Frau war Organspenderin und als die Spenderin des Herzens einen Brief schickt, glaubt Alex einen Teil seiner Frau würde weiterleben …


  
„Bis zum Mond und zurück“ ist ein Wechselbad der Gefühle. Dani Atkins schreibt so berührend und hat immer außergewöhnliche Geschichten parat, dass man sich fragt, wo nimmt sie diese her. Diesmal geht es um das wichtige Thema Organspende.

Alex ist ein sehr glücklicher Ehemann und Vater, bis zu dem Tag als seine Frau tödlich verunglückt. Lisa war Organspenderin, durch sie konnten mehrere Menschen gerettet werden. Eine dieser Spenderinnen hat das Herz bekommen, darin glaubt Alex einen Teil seiner Frau zu sehen. Zumindest hat er oft den Gedanken, warum haben ausgerechnet diese vier Menschen die Organe bekommen. Es muss einen Grund geben, Alex klammert sich daran fest, den herauszubekommen.

Der Roman ist sehr gefühlvoll und hat mich zu Tränen gerührt. Die Emotionen, die Alex und auch der sechsjährige Connor durchleben, werden sehr schön rübergebracht. Man leidet förmlich mit. Ebenfalls der Kampf in die Normalität, das unfassbare einigermaßen zu verarbeiten, ist greifbar. Die Gedanken der vier Organspender werden ebenfalls glaubwürdig vermittelt und man erfährt ein wenig aus deren Leben. Von manchen Empfängern hätte ich gerne mehr erfahren. Dass ausgerechnet diese vier, die Organe bekommen haben und alle in der Nähe wohnen, fand ich ein wenig unglaubwürdig, aber hat dem Roman keinesfalls geschadet.

Viele Gedankengänge konnte ich nachvollziehen, auch dass Alex sich an die Kontakte klammert, alle immer wieder einlädt oder ihnen schreibt. Dass alle das Gefühl haben, miteinander verbunden zu sein, es aber trotzdem manchmal merkwürdig finden, zwischen Freunden und Familie der Toten zu sitzen. All das konnte man nachempfinden, denn Dani Atkins weiß mit Worten umzugehen, und ist eine Meisterin, die Gefühle zum Leben zu erwecken.

Was ich hier allerdings sehr schade fand, ist das Ende. Es war unglaubwürdig und unrealistisch. Handlungen geschahen, die ich nicht nachvollziehen konnte und mir leider ein wenig den Zauber des Buches genommen haben. Für meinen Geschmack hat es gar nicht in die Geschichte gepasst.


Dani Atkins ist die Meisterin der Worte und Emotionen. „Bis zum Mond und zurück“ rührt zu Tränen und beschäftigt sich mit dem wichtigen Thema Organspende. Nur das Ende hat mir leider den Zauber des Buches genommen.

(Ich vergebe 4 von 5 Feen)

Freitag, 6. Mai 2022

[Rezension] Ich kann einfach alles sein! von Frances Stickley und Lucy Fleming








Bildquelle: Loewe Naturkind Verlag

 
 
Hardcover
Seiten: 32
Verlag: Loewe Naturkind
Illustrationen: Lucy Fleming
Übersetzung: Anna Taube
Alter: ab 4 Jahren
ISBN-13:  978-3-7432-1275-6


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Wenn du an dich glaubst, kannst du alles sein. Die Welt erkunden, und schauen, worin man richtig gut ist.

  
„Ich kann einfach alles sein“ bestärkt Kinder sich auszuprobieren, alles zu entdecken und die Welt zu erkunden. Solche Bücher, die das Selbstvertrauen stärken und für Mut sorgen, mag ich sehr gerne.

In diesem Buch werden Kinder beim Spielen gezeigt. Hier können sie alles sein, was sie wollen. Egal ob Forscher, Piraten oder mutige Astronauten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und das macht unheimlich viel Spaß anzuschauen und vorzulesen. Der Text bestärkt darin alles sein zu können, Abenteuerlustig und Mutig.

Die Illustrationen von Lucy Fleming sind ganz wunderbar. Beim Anschauen hat man richtig Spaß und es strahlt so viel Fröhlichkeit aus. Die Zeichnungen sind groß, die Kinder divers und alles ist voller Leichtigkeit. Sie toben, probieren sich aus und haben eine Menge Spaß, all das wurde hervorragend in den Illustrationen wiedergegeben. Alles ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet, genauso wie die Geschichte, viel Positives ausstrahlt.


„Ich kann einfach alles sein“ ist ein zauberhaftes positives Buch mit grandiosen Illustrationen, für Kinder ab 4 Jahren. Es bestärkt darin, mutig und selbstbewusst zu sein.
(Ich vergebe 5 von 5 Feen)

Donnerstag, 5. Mai 2022

[Rezension] Die liebste Mama der Welt von Susanne Lütje








Bildquelle: Oetinger Verlag

 
Pappbilderbuch
Seiten: 16

Verlag: Oetinger
Illustrationen: Eleni Livanios
Alter: ab 18 Monaten
ISBN-13: 978-3-7891-7351-6


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Die Tiere wissen, sie haben die liebste Mama der Welt. Jede ist auf ihre eigene Art etwas ganz Besonderes und der Halt im Leben.


  
„Die liebste Mama der Welt“ ist ein niedliches Pappbilderbilderbuch für die Kleinen ab 18 Monaten.

Eichhörnchen, Fuchs, Ente, Robbe, Eisbär und Katze wissen genau, was sie an ihrer Mama haben. Denn Mama ist für einen da und spielt, wärmt, tröstet. Sie kümmert sich liebevoll. Genau das wird hier gezeigt. Am Ende des Buches wird ein Mädchen mit seiner Mama, kurz vor dem Schlafengehen, gezeigt.

Der kurzgehaltene Text in Reimform lässt sich flüssig lesen und passt sehr schön zur gezeigten Szene.

Die Illustrationen sind niedlich und auch die Tiere haben Spielzeug im Hintergrund liegen. Es gibt viele kleine liebevolle Details und die Größe des Buches ist perfekt für kleine Hände geeignet.
Für mich hätten die Gesichter etwas ausdrucksstarker sein können, aber ansonsten ist es ein klasse Buch, perfekt zum Muttertag.

„Die liebste Mama der Welt“ zeigt Tiere, in denen die Mama sich liebevoll um ihren Nachwuchs kümmert.


(Ich vergebe 4 von 5 Feen)