Freitag, 13. August 2021

[Rezension] Jims kleines Buch der miesen Laune von Suzanne & Max Lang











Pappbilderbuch
Seiten: 24

Verlag: Loewe von Anfang an
Autorin: Suzanne Lang
Illustrationen: Max Lang
Übersetzung: Pia Jüngert
Alter: ab 2 Jahren
ISBN-13: 978-3743211063


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Jim ist mies gelaunt und nichts scheint seine Laune zu bessern. Keine Banane, kein Ball einfach nichts...

 
Wie oft ich „Jims kleines Buch der miesen Laune“ schon vorlesen musste, kann ich gar nicht zählen. Aber dieses Pappbilderbuch ist bei uns gerade der absolute Renner. Besonders wenn Jim den „Brüllalarm“ macht, was ich beim Lesen natürlich nachmache, ist es immer wieder ein Spaß. Auch wenn es eigentlich um miese Laune geht.

Jim ist einfach schlecht gelaunt, egal was man ihm anbietet nichts scheint seine Laune zu bessern. Bis später sein guter Freund der Gorilla auftaucht, sich zu ihm setzt und die Laune akzeptiert, wird diese besser. Da das Lieblingskuscheltier meines Sohnes ein Gorilla ist, passt das natürlich ebenfalls ungemein und er freut sich, wenn „sein“ Gorilla auftaucht.

Das Buch hat klare kurze Sätze auf der einen Seite, bis auf zwei Seiten wo Jim einiges angeboten wird, damit sich seine Laune bessert, diese Dinge lassen sich wunderbar runter lesen und es macht richtig Spaß. Auf der anderen Seite wird das Gesicht von Jim gezeigt. Dieser Ausdruck wie sich seine Laune verschlechtert wird sehr gut rübergebracht. Genauso als er traurig ist und später fröhlicher.

Es ist herrlich dieses prägnante Buch der schlechten Laune. Denn jeder darf mal miese Laune haben, auch wenn es keinen Grund dafür gibt. Kinder sollten dies wissen und immer ihren Gefühlen freien lauf lassen dürfen, genauso wie wir erwachsenen dies ebenfalls manchmal machen.

Am Ende ist wieder alles gut und Jim ist schon wieder viel fröhlicher gestimmt. Da wird auch gleich aufgezeigt, was ein guter Freund ausmacht und das diese immer für einen da sind, egal wie die Laune gerade ist.

„Jims kleines Buch der miesen Laune“ ist ein Pappbilderbuch das hervorragend zeigt, das man auch ohne Grund schlechte Laune haben kann.

(Ich vergebe 5 von 5 Feen)

Sonntag, 8. August 2021

[Rezension] Jeder kann ein Glücksschwein sein von Laura Bednarksi








Bildquelle: esslinger Verlag



Bilderbuch
Seiten: 32

Verlag: Esslinger Verlag
Illustrationen: Laura Bednarski
Alter: ab 3 Jahren
ISBN-13: 978-3-480-23715-9


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Felix wäre gerne ein Glücksschwein. Doch irgendwie scheint er nur Pech zu haben. Ein Unglück nach dem nächsten passiert und Felix ist schon ganz traurig. Wie kann man nur so ein Pechschweinchen sein?


 
„Jeder kann ein Glücksschwein sein“ ist ein Bilderbuch, in dem es um das Schwein Felix geht. Felix ist ein kleiner Tollpatsch und es scheint ihm nichts zu gelingen. Das kleine Schweinchen scheint vom Pech verfolgt. Er fällt ins fast fertige Tipi, verliert das Glücksband seiner Freundin und als er sich bei seinen Freunden für seine tollpatschige Art mit einer Matschtorte entschuldigen will, lässt er diese fallen.

Die Situationen nagen an ihm, er ist sehr traurig und oft peinlich berührt. Seine Freunde muntern ihn auf und zeigen ihm, dass sie ihn genau so mögen, wie er ist.

Eine sehr schöne Aussage beinhaltet diese Geschichte und zeigt, dass wahre Freunde immer zu einem halten. Dass sie einen mögen, egal wie man ist. Das finde ich sehr wichtig und wird in diesem Buch reizenden verpackt. Auf manchen Seiten findet man ein wenig mehr Text auf anderen hingegen weniger.

Die Illustrationen sind niedlich und ich mag die verschieden gezeichneten Schweine. Man sieht Felix an wie peinlich ihm seine Tollpatschigkeit ist und wie amüsiert seine Freunde sind. Das hat Laura Bednarski sehr gut eingefangen. Die Farben sind äußerst harmonisch gewählt. Die Situationen sind entzückend dargestellt.

Am Ende ist das wahre Glück die Freundschaft.

Eine wunderschöne Geschichte rund um das Schweinchen Felix, was durch seine tollpatschige Art oft peinlich berührt ist, zum Glück aber Freunde hat, die ihn genauso lieb haben, wie er ist.

(Ich vergebe 5 von 5 Feen)

Donnerstag, 5. August 2021

[Rezension] Glücksfisch: Meine Arztkoffer-Box








Bildquelle: Fischer Sauerländerverlag





Arztkoffer-Box zum Puzzeln und Spielen
Seiten: 8
Verlag: Fischer Sauerländer
Illustrationen: Samantha Meredith
Alter: ab 3 Jahren
ISBN-13: 978-3-7373-5872-9


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Ein Set bestehend aus 15 stabilen Puzzleteilen, kleinen Geschichten und eine Menge Spaß sorgen für spielerisches üben der Konzentration, Erinnerungsvermögen und Hand-Auge-Koordination.


  
„Meine Arztkoffer-Box“ ist eine stabile Box, die mit Klettverschluss geöffnet wird. In einem Behältnis sind oben die 15 Puzzleteile verstaut. Auf der linken Seite befindet sich immer eine kleine Geschichte rund um den Arztbesuch. Hier wird der Termin bei der Kinderärztin, ein Hausbesuch und ein Krankenhausbesuch dargestellt. Auf der rechten Seite kann man dann die jeweiligen Puzzleteile einsetzen. 
 
Die Seiten sind schön dick, damit die Puzzleteile auch gut befestigt sitzen. Jedoch ist es manchmal eine richtige Fummelarbeit diese vernünftig reinzubekommen. Zwar sind die Puzzleteile schön farbig, aber leider sind nicht alle symmetrisch. Für ein Kleinkind eine ganz schöne Umdenkarbeit und leider kommt es dazu auch schnell zur Fursttration. Das hätte ich mir leichter gewünscht. In den vorhergesehenen Ausstanzungen steht, welches Teil dort vorgesehen ist und wozu es dient, z. B. das Stethoskop mit dem man den Herzschlag hört. 
Leider sind nicht überall solche Beschreibungen dabei. Der Rezeptblock sieht eher aus wie ein ganz normaler Notizblock und die Schere hätte ich mir als Verbandsschere gewünscht. Genauso gibt es ein paar Dinge, die ich in den Illustrationen geändert hätte. Aber es sind nur Kleinigkeiten die mich persönlich stören und einem Kind wohl kaum auffallen.

Insgesamt ist es eine schöne Box und mein Sohn bespielt sie täglich seitdem wir diese haben und das alleine zählt. Besonders schön finde ich, dass hier die Motorik spielerisch gefördert wird.
 


„Meine Arztkoffer-Box“ ist eine schöne Mischung aus kleinen Geschichten und Aktivität durch das Puzzeln. Manche Puzzleteile sind zu schwergängig für ein Kleinkind, dennoch ist die Box empfehlenswert. 
 

(Ich vergebe 3 von 5 Feen)

Montag, 2. August 2021

[Rezension] Wie Träume im Sommerwind von Katharina Herzog








Bildquelle: Rowohlt Verlag


Paperback
Seiten: 352
Autorin: Katharina Herzog
Verlag: Rowohlt Polaris
ISBN-13: 978-3-499-27525-8


(Werbung da Rezensionsexemplar)


 
Seit Generationen ist der Rosenhof auf Usedom im Besitz der Familie Jung. Clara liebt den Hof, doch nach einem schweren Unfall soll ihre Schwester Emilia sich um ihre Kinder und den Hof kümmern. Dabei ist sie doch nach der Schule extra von dort weg gegangen. Dabei erfährt sie nicht nur wie es um den Rosenhof steht, sondern auch welche Geheimnisse ihre Schwester die ganze Zeit mit sich herumträgt…




In »Wie Träume im Sommerwind« hat
Katharina Herzog zwei Schwestern erschaffen, die unterschiedlicher nicht sein können.
Clara die sich schon immer den Rosenhof der Familie verbunden gefühlt hat. Immer brav war aber dafür einen Hang zu schlechten Männern hat. Und Emilia, die ein wenig das schwarze Schaf der Familie ist und so schnell wie möglich von ihrem Heimatort Usedom weg wollte.
Obwohl es viel um die im Koma liegende Clara geht, kam dieser Teil nicht so richtig bei mir an. Clara blieb mir während der Geschichte leider fremd. Emilia hingegen mochte ich sehr und ich hätte sehr gerne viel mehr von ihrer Vergangenheit und Jugendliebe Josh erfahren. Leider blieb der Teil doch recht blass.

Dennoch haben wir hier eine wunderschöne Sommergeschichte. Der Teil mit den Rosen, ob auf Usedom oder in Englands Garten wird detailliert beschrieben. Man hat das Gefühl selber durch den Garten zu schlendern und den Duft der Rosen zu riechen. Man merkt hier die Recherche die Katharina Herzog betrieben hat.
Genauso hat mir das Aufdecken von Claras Familiengeheimnis sehr gut gefallen. Auch wie es aufgelöst wird, damit habe ich nicht gerechnet.

Die Nebencharaktere bekommen ihren eigenen Auftritt und besonders Claras Tochter Lizzy hat eine prima Rolle bekommen. Josh hingegen kam erst zum Ende so richtig zur Geltung, das fand ich ein wenig schade.

Der Teil der Rosen nimmt einen besonderen Teil dieses Buches ein und man bekommt nochmal einen ganz wunderbaren Eindruck dieser prächtigen Blumen. Genauso den Einblick was Düfte kreieren angeht.

 
»Wie Träume im Sommerwind« ist ein wunderschöner Roman über das Geheimnis einer verbotenen Liebe mit einem besonderen Augenmerk auf die beliebteste Blume - die Rose!


 
(Ich vergebe 4 von 5 Feen)

Freitag, 30. Juli 2021

[Rezension] Die Plüschpiraten von Sandra Hohenstein und Angelina Borgwardt








Bildquelle: Jupitermond Verlag
                                
 
                              
  Hardcover Bilderbuch
Seiten: 26
Verlag: Jupitermond
Autorin: Sandra Hohenstein
Illustrationen: Angelina Borgwardt
Alter: ab 3 Jahren
ISBN-13: 978-3949239038


(Werbung da Rezensionsexemplar)



Kapitän Kalle und seine Kameraden der Affe TomTom und der Papagei lieben Abenteuer. Gemeinsam meistern sie jedes Hindernis. Mach dich bereit und begleite die Mannschaft gemeinsam.


 
Als ich „Die Plüschpiraten“ gesehen habe, habe ich mich sofort in diese zauberhaften Illustrationen verliebt. Genauso wie die Zeichnungen ist auch die Geschichte ein tolles Abenteuer für Piratenfans.

In dieser Geschichte wird sehr schön aufgezeigt was Kinder für eine tolle Fantasie entwickeln. Wie sie aus Kleinigkeiten ein Abenteuer machen und viel Spaß haben. Denn der Pirat Kalle und seine Crew sind eigentlich im Kinderzimmer und spielen das Piraten Leben nur. Das wird allerdings erst zum Schluss aufgedeckt.

Die Illustrationen sind niedlich und alles wurde richtig schön groß gezeichnet. Es gibt sogar Seiten im Hochformat. Diese groß dargestellten Figuren finde ich hervorragend auf den voll Illustrierten Seiten und machen das ganze, zu etwas Besonderen. Der gereimte Text lässt sich flüssig lesen und ist kurz gehalten, sodass mein kleiner Mann sehr gerne bis zum Schluss zuhört und sich alles genau anschaut. Auf jeder Seite ist ein kleiner Krebs zu finden, sowas finde ich immer toll in Kinderbüchern. 


„Die Plüschpiraten“ ist eine super niedliche Geschichte für Große und Kleine Piratenfans. Die Fantasie wird angeregt und sehr schön aufgezeigt, wie man spielerisch jedes Abenteuer erleben kann.


(Ich vergebe 5 von 5 Feen)