Montag, 3. Januar 2022

[Rezension] We don't talk anymore von Julie Johnson








Bildquelle: Lyx Verlag


Taschenbuch
Seiten: 400

Verlag: Lyx
Übersetzung: Anika Klüver
Alter: ab 16 Jahren
ISBN-13: 9783736316669


(Werbung da Rezensionsexemplar)




Josephine und Archer sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich. Zwar stammen sie aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, aber das hat ihnen nie etwas ausgemacht. Als sie beide dann plötzlich andere Empfindungen als Freundschaft fühlen, versuchen sie sich gegenseitig abzublocken. Doch kann das wirklich gut gehen?

  
„We dont’t talk anymore“ ist ein schöne Geschichte für zwischendurch.

Die Protagonisten Josephine, die etwas ruhiger und zurückhaltender ist, mochte ich sehr gerne. Auch ihren Schlagabtausch mit Archer, wenn sie miteinander geredet haben. Archer fand ich ebenfalls interessant, obwohl er mir manchmal auf die Nerven gegangen ist. Man spürt die tiefe Verbindung zwischen den beiden, die seit ihrer Kindheit vorhanden ist. Genauso, wie sehr sie was anderes als Freundschaft wollen. Doch da ist das Problem und beide machen sich ihren Weg schwer. Archer hat ein großes Geheimnis, was er nicht mit seiner besten Freundin teilen will. Auf der einen Seite verständlich, aber auf der anderen Seite auch nicht. Schließlich teilen sich beste Freunde doch gerade solche Geheimnisse an.

Da die zwei recht lange getrennte Wege gehen, in denen beide unterschiedliche Erlebnisse verarbeiten müssen, ist die Geschichte zwischendurch leider etwas zäh. Es passiert nicht wirklich was. Wenn Archer und Josephine sich doch mal näher kommen, sprühen die Funken, im nächsten Moment herrscht wieder eisige Kälte. Das war mir teilweise ein wenig zu anstrengend.

Der Schreibstil der Autorin ist klasse und ich mochte diesen sehr gerne. Die Spannung, die stellenweise vor allem gegen Ende hin aufkam, war auch hervorragend in die Geschichte eingebaut. Der Schluss ist ein richtig gemeiner Cliffhanger und ich möchte, obwohl mich das Buch nicht ganz überzeugen konnte, möchte ich den nächsten Teil auf jeden Fall lesen. Denn ich glaube, der wird noch viel besser. 
 
 

„We dont’t talk anymore“ konnte mich bedauerlicherweise nicht so überzeugen wie erhofft. Dennoch bin ich mehr als gespannt auf den 2. Band.


(Ich vergebe 3 von 5 Feen)

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